… auf geht’s in die neue Runde #2017

Veröffentlicht: 1. November 2016 in NEWS

Kaum zu glauben, aber die Saisonpause ist schon wieder vorbei und ich habe mein Training für die neue Saison bereits gestartet. Ich freue mich, dass ich mir in der Saisonpause immer wieder darüber klar werde, wie genial mein Leben mit dem Sport eigentlich ist – und bin froh, dass ich jetzt mit dem Training wieder einen geplanten Tagesablauf an der Pinnwand hängend habe  😉

Die Saison 2016 war für mich mehr als zufriedenstellend – hier ein kleiner Rückblick: Nach einem sehr guten Wintertraining mit zwei Trainingslagern auf Fuerteventura und Spanien, startete ich mit dem Ironman South Afrika früh und erstmals mit einem ganzen Ironman in die Saison. Mit meinem 7ten Rang sammelte ich gleich ordentlich Punkte in Hinsicht auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii – welche ich erst danach anvisiert habe. Dann erreichte ich beim Ironman 70.3 Barcelona völlig überraschend (trotz langer Verletzungspause) meine erste Podiumsplatzierung bei einem Ironman 70.3 Event und landete auf dem dritten Platz. Die Platzierung wurde mit einem 2. Platz beim Ironman 70.3 in Pescara nochmals getoppt und ich sammelte wiederum wertvolle Punkte. Danach war der Ironman Frankfurt geplant, welcher allerdings nicht so nach Plan lief und ich nach einem Plattfuß leider etwas eingebremst wurde aber trotzdem noch den 9. Platz erreichte. Die Pechsträhne hielt an und ich stürzte bei der Europameisterschaft über die Ironman 70.3 Distanz in Wiesbaden, was ein Radiusköpfchenbruch im Ellenbogen und mein erstes DNF zur Folge hatte. Nach diesen zwei Rennen, schrieb ich die Hawaii-Quali schon ab und dachte, dass die Punkte nicht ausreichen würden um zu den 40 besten Damen der Welt zu zählen. Überglücklich war ich dann aber, als ich erfuhr, dass es sich trotzdem noch ausging und ich nach Hawaii zur Weltmeisterschaft fliegen darf. Nach einer etwas längeren Schwimmpause ging es dann ab auf Hawaii. Mein erster Start und es war einfach nur unbeschreiblich. Mit dem 28. Platz in der Weltelite schaffte ich zwar mein insgeheimes Ziel einer Top 20 Platzierung nicht, aber ich komme wieder, keine Frage 😉

… und daran werde ich jetzt intensiv arbeiten und es besser machen. Ich möchte erst wieder auf Hawaii fliegen, wenn ich bereit bin und ich weiss, dass ich es schaffen kann eine Top 10 Platzierung zu erreichen.

#mydreamsareplanned

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Rennbericht: Ironman World Championship Hawaii

Veröffentlicht: 13. Oktober 2016 in NEWS

Meine erste Ironman Weltmeisterschaft ist geschafft. Ein unbeschreibliches Gefühl, das erste Mal dabei gewesen zu sein. Nach einer langen Saison, war dies das heurige Abschlussrennen.

Ich reiste mit Thomas nicht ganz zwei Wochen vor dem Start nach Big Island um mich azuklimatisieren – was mir durchaus schnell gelungen ist. Die Insel taugte mir ab der ersten Minute und die Trainings verliefen auch gleich wunderbar. Die extreme Hitze in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit war genau meins. Ich liebte das Training in der Extremen und dachte mir nur, die Insel liegt mir, das wird sicher ein geniales Rennen und ich freute mich einfach nur auf das Rennen.

Das Schwimmen verlief den Umständen entsprechend nach Plan. Nur nach etwa einem Kilometer bekam ich einen Fuß ins Gesicht und schwups war die Schwimmbrille und eine meiner Linsen weg. Ich stieg mit einer kleinen Gruppe aus dem Wasser und musste das Rennen eben mit etwas eingeschränkter Sicht in Angriff nehmen – zum Glück geht die WM-Strecke nur geradeaus nach Hawi und zurück 😉

Auf dem Rad merke ich gleich zu Beginn, dass ich das Tempo der Mädels, welche mit mir aus dem Wasser kamen nicht mitfahren konnte und musste sie ziehen lassen – die Beine waren nicht zu 100% so, wie ich mir sie gewünscht hatte. Trotzdem kämpfte ich um die Zeit und gegen den starken Gegenwind bis nach Hawi. Beim Wendepunkte attackierte ich nochmals und fuhr vollgas – ich dachte mir, wenn ich das Tempo bis zurück halten kann, dann könnte das noch was werden mit der Aufholjagd. Die Beine wollten aber nicht wirklich und auf den letzten 20 Kilometer, mit wiederum starkem Gegenwind, verlor ich nochmals einiges an Zeit.

Beim Wechsel aufs Laufen fühlte ich mich dann aber ganz gut und ich fand gleich mein Tempo. Ich hatte einfach extremen Respekt vor dem Rennen und hab‘ mich einfach konsequent bei wirklich jeder Verpflegungsstation gekühlt und versorgt. Schlussendlich konnte ich somit nach dem berühmten „Energy Lab“ auf den letzten 10 Kilometer noch gesamt 5 Damen einholen und landete auf dem 28. Platz bei meiner ersten Ironman Weltmeisterschaft. Mein insgeheimes Ziel einer Top 20 Platzierung habe ich zwar nicht erreicht aber ich glaub‘ an mich, trainiere weiter und komme wieder!

#neverevergiveupyourdreams

Danke an alle die mich auf diesem Weg unterstützt haben, mir das ermöglicht haben und immer an mich glauben! #skinfitracing #skinfit #steurersiegfried #mazdameusburger #simplon #erdingeralkoholfrei #lubosbilek #lbtraining.com #panaceo #volksbank #rebornsunglasses #olympiazentrumvorarlbergteam #garmin #met #sidi #xlab #sailfish #quellengartenlingenau #djsbikeshop #readytomusic #lenzsocks #drrüscher #susiwüschner #myfriends #myfamily #skinfitgirlsegg #tommy<3

Besonderen Dank auch an meine Hawaii-Supportertruppe, welche mir die Tage vor dem Rennen, jeden Wunsch von den Lippen lasen und mich beim Rennen vollgas gepusht haben 🙂 #StephanieHollenstein #TatjanaGruber #ThomasMeusburger #JohnnyWalker #PeterSteurer #PhilippHammerer

Herzlichen Dank an Angelika Kaufmann-Pauger für den Bericht und Philipp Steurer für die Bilder! 🙂 #theydotheirjobwithlove

Galerie  —  Veröffentlicht: 6. Oktober 2016 in NEWS

Vorbereitungen für die Ironman WM auf Hochtouren

Veröffentlicht: 1. Oktober 2016 in NEWS

Vor dem großen Tag, der Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii am 8. Oktober (Startzeit: 6:30 Ortszeit – 18:30 MEZ) möchte ich euch noch ein bisschen über meine Zeit davor berichten:

Ich und Tommy sind bereits seit Dienstag dieser Woche gut auf Big Island angekommen und haben uns schon ganz gut akklimatisiert. Die Hitze in Kombination mit der Luftfeuchtigkeit ist extrem – aber genau meins.

Am ersten Tag, wollte ich unbedingt gleich ins Wasser hüpfen. Dabei ging es keine 30 Sekunden und die erste Schildkröte hat mich gleich begrüßt – somit war ich sofort in die Insel verliebt. Das erste Schwimmen im Meer war auch wahnsinnig – ich konnte mich vorlauter  bunter Fische garnicht auf das Training konzentrieren. Auf dem Rad herrschen extreme Bedingungen – die Hitze und die Mukumuku Winde machen einem ordentlich zu schaffen. Ich habe auch bereits einen langen Lauf in das berühmte Natural Energy Lab gemacht und kann’s schon garnicht mehr bis zum Wettkampftag erwarten 🙂 #burningforkona

Hier noch ein kurzes Interview von trinews.at am Pier von Kailua-Kona:

Video: Bianca Steurer beeindruckt von den ersten Impressionen auf Hawaii

Hawaii-Ticket in the pocket :)

Veröffentlicht: 25. August 2016 in NEWS

Ich kann es noch immer fast nicht glauben, aber ich habe mein hoch gestecktes Ziel für heuer – die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii – wirklich geschafft und bin einfach nur überglücklich.

Nach meiner letzten Pechsträhne mit einem Sturz inkl. Radiusköpfchenbruch im Ellenbogen in Wiesbaden beim Ironman 70.3 und einem darauffolgenden ersten DNF in meiner sportlichen Laufbahn, doch noch eine erfreuliche Nachricht für mich.

Die letzten Vorbereitungen für die WM sind bereits voll im Gange, einzig Schwimmen ist noch nicht möglich – denke aber, dass ich bald auch wieder ins Wasser darf.

Am 26.09.16 geht es bereits ab auf Big Island, wobei ich mich dann am 08. Oktober mit den besten 40 Damen der Welt bei 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen messen werde.

Freu‘ mich schon wie ein kleines Kind auf das Abenteuer #roadtokona

Danke an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen! #skinfitracing #steurersiegfried #mazdameusburger #simplon #panaceo #volksbank #rebornsunglasses #olympiazentrumvorarlbergteam #garmin #met #sidi #xlab #sailfish #quellengartenlingenau #djsbikeshop #erdingeralkoholfrei #readytomusic #lenzsocks #lubosbilek #susiwüschner #myfriends #myfamily #skinfitgirlsegg #tommy<3

Eure Bianca 🙂

Ironman 70.3 - Pescara

Bianca Steurer of Austria celebrates after finishing second in the womens race during the Ironman 70.3 Pescara on June 12, 2016 in Pescara, Italy. (Photo by Charlie Crowhurst/Getty Images for Ironman)

 

Rennbericht: Ironman EM Frankfurt

Veröffentlicht: 13. Juli 2016 in NEWS

Meine erste Teilnahme bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt ist nun auch Geschichte. Ich habe mich anstelle des Heimrennens dem Ironman Klagenfurt für dieses Rennen entschieden, weil ich meine Hawaiiqualifikation hierbei aufgrund der hohen Punktevergabe fixieren wollte.

Ich reiste am Donnerstag mit Thomas an, war total motiviert und freute mich riesig auf das Rennen. Bis auf die etwas längere Laufpause verlief mein Training nach Plan und ich spürte, dass ich das gewünschte Ziel (mind. Platz 7 für die fehlenden Punkte zur Hawaiiquali) schaffen kann.

Um 6:32 Uhr viel am Langener Waldsee der Startschuss und wir Profi-Athleten durften uns ohne Neoprenanzug über die 3,9km lange Schwimmstrecke freuen. Das Schwimmen verlief ganz gut und ich stieg nach 59 Minuten etwa 5 Minuten hinter der Spitze aus dem Wasser.

Ich wechselte schnell und startete meine Aufholjagd. Mein Gefühl auf dem Rad war sensationell und ich legte gleich mit einem ordentlichen Tempo los. Nach etwa 5km auf dem Rad überholte ich die aktuelle Weltmeisterin (Daniela Ryf) welche aufgrund der Kälte, das Rennen leider beenden musste. Somit war ich noch mehr motiviert Vollgas zu geben und bekam noch einen Schub Adrenalin. Nach und nach sammelte ich eine Frau nach der anderen ein – bei km 40 war ich bereits auf Platz 2 und ich fühlte mich grandios. Dann holte mich schließlich, wie erwartet, bei km 60 die spätere Siegerin Melissa Hausschild ein und auch ein paar andere Mädels kamen wieder von hinten „angeflogen“. Hierbei muss ich sagen, dass das keine gute Idee war, die Agegrouper mit erlaubtem Neopren so knapp hinter dem Profifeld starten zu lassen – es waren lauter Gruppen unterwegs! Mein Befinden war immer noch gut aber es kann schon sein, dass ich anfangs auch ein wenig überzockt habe. Jedenfalls hatte ich dann bei km 140 an Position 6 liegend einen Platten beim Rad, welchen ich schnellstmöglich (8 Minuten habe ich aber trotzdem gebraucht) geflickt habe. Ich versuchte mich dann nochmals zu puschen, aber die Motivation war dann etwas im Keller. Dazu kam dann auch noch, dass ich meine Verpflegung nicht mehr richtig aufnehmen konnte – ich glaube ich habe etwas zu viel von dem „guten“ Wasser im See getrunken. Trotzdem quälte ich mich über den letzten Berg, in die zweite Wechselzone und hoffte noch auf einen guten Marathon – vorbei ist es ja erst im Ziel und der Weg bis dorthin ist ja noch ein langer.

In der zweiten Wechselzone auf Position 9 liegend gab mir Thomas dann die Rückstände bekannt und ich wusste, jetzt muss es aber wirklich gut laufen, damit ich noch auf den 7 Platz vorkomme. Dem war allerdings gar nicht so und ich habe bereits in der ersten 10km Runde von vier Runden so gelitten, dass ich am liebsten das Handtuch geschmissen hätte. Die Abstände blieben immer gleich und ich holte auch nicht wirklich auf – somit war die Motivation nochmals eine Stufe weiter im Keller 😛 Aber mit der Unterstützung und Anfeuerung von Thomas und meinem Trainer Lubos kämpfte ich mich bis ins Ziel – Danke euch dafür!!

Leider  wurde es schlussendlich ’nur‘ der neunte Platz und somit knapp an meinem Ziel vorbei. Die Panne hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht aber ich weiß jetzt, wie es sich anfühlt weiter vorne bei einem Ironman mitzumischen und das Gefühl war einfach nur grandios! Ich glaube an mich und kämpfe weiter!

Die Möglichkeit der heurigen Hawaiiquali gebe ich aber noch nicht auf – ich halte euch auf dem laufenden, wie es weitergeht.

Danke an © Marcel Hilger und © Kutsche für die Bilder!

Rennbericht: Ironman 70.3 ITALY Pescara

Veröffentlicht: 14. Juni 2016 in NEWS

Vergangenen Sonntag startete ich nach 2013 das zweite Mal beim Ironman 70.3 Pescara. Damals hatte ich ein bescheidenes Rennen und somit noch eine Rechnung offen.

Wir reisten am Mittwoch an und hatten eine total lustige Truppe (Danke an Alle!) – das fühlte sich alles mehr nach Urlaub wie nach Wettkampfwoche an. Nervosität war zumindest bis kurz vor dem Start nicht vorhanden.

Eigentlich denkt man ja in Italien bei Sonne, Strand und Meer an warme Temperaturen, doch beim Start zog ein starkes Gewitter auf und nachdem die Profimänner gestartet waren, windete es sogar den Ironman Startbogen auf uns Profimädels zu. Trotzdem ging es weiter und nach 2 Minuten waren auch wir Frauen im Wasser und kämpften uns durch das sehr wellige Meer. Was ich nicht mitbekam war, dass danach das Rennen für die Agegrouper abgebrochen wurde und somit eine Unruhe im Startgelände entstanden ist. Ein weiteres Problem war, dass ich keinen Ausstieg mehr gefunden hatte, da man auch den Schwimmausstiegsbogen aufgrund des Windes abgebaut hat. Irgendwie kam ich dann aber doch an der richtigen Stelle raus, es standen nur tausend verwirrte Agegrouper vor mir, welche den Auslaufkanal versperrt hatten – ich kämpfte mich zusammen mit dem Sprecher (Danke nochmals für deinen Einsatz Til und sorry für das Tier in mir!) durch die Massen. Es wunderte mich ein bisschen, dass da noch kein Durchgang entstanden ist, da ich ja sicher nicht als erste Dame aus dem Wasser kam – ich war zum falschen Zeitpunkt einfach am falschen Ort. Trotzdem kam ich dann irgendwie zu meinem Wechselbeutel und war dann endlich als 4te Dame auf dem Rad.

Auf der Radstrecke merkte ich gleich am Anfang, bei der Auffahrt auf die Autobahn, dass meine Beine nicht wirklich fit sind und sie „brannten“ dort schon. Ich dachte mir dabei nur: „Mann muss sich nicht immer gut fühlen um ein gutes Rennen zu machen!“ Mit diesem Gedanken strampelte ich die Kilometer runter. Bis in die zweite Wechselzone konnte ich mich bis auf den zweiten Platz vorarbeiten – was mich sehr positiv stimmte. Einzig Nicola Spirig (Olympiasiegerin 2012) setzte sich vorne von mir ab. Mit einem Rückstand von +8 Minuten wechselte ich dann auch auf die Laufstrecke.

Der Halbmarathon war dann ein bisschen ein Überraschungspaket, da ich seit dem Ironman 70.3 Barcelona anstelle des Lauftrainings nur Aquajogging bis hin zum Rennen machen konnte. Trotzdem fühlte ich mich gut und ich konnte das angeschlagene Tempo sowie meine Platzierung von Anfang bis zum Schluß halten. Das führte somit zu meiner bisher besten Platzierung bei einem Ironman 70.3 Event und zwar einem 2ten Platz!

In einer anderen Galaxy – so beschrieben es die Medien – lief allerdings die Siegerin. Mit einem 1:14 Halbmarathon war einzigst der Sieger bei den Männern schneller als sie. Etwas enttäuscht war ich im Ziel dann von dem Abstand von etwa 22 Minuten auf die Erstplatzierte. Aber es gibt eben solche Ausnahmeathleten, welche alle andern dann einfach nur noch in den Schatten stellen. Ich habe Respekt und werde aber weiter kämpfen und versuchen, den Abstand zu verkleinern! Und vielleicht entpuppe ich mich ja auch mal zu solch einer Rakete und komme in andere Galaxien 😉

Ich freue mich jedenfalls, dass ich wieder einige Punkte sammeln konnte und meinem Ziel der Hawaii-Quali wieder ein Stück näher gekommen bin. Jetzt gibt es noch einen kleinen Block Ironman Training bevor es dann am 3. Juli beim Ironman Frankfurt wieder ernst wird.

#holdontothevision