Rennbericht: Ironman 70.3 Rapperswil

Veröffentlicht: 13. Juni 2017 in NEWS

Das war mein erster Start beim Ironman 70.3 in Rapperswil und es hat wiederum „fast“ das ganze Rennen über mega Spaß gemacht!

Ich reiste mit Thomas ganz entspannt am Samstag nach dem Mittagessen nach Rapperswil. Dann hüpften wir noch kurz in den See und am nächsten Morgen ging es um 8:00 Uhr eh schon los.

Beim Schwimmen kam ich ganz gut weg, musste jedoch gleich nach ein paar Metern die Spitze, darunter auch die Weltmeisterin Daniela Ryf und drei weitere sehr starke Schwimmerinnen, ziehen lassen. Ich versuchte an Emma Bilham dran zu bleiben, doch auch das habe ich nicht ganz geschafft und somit absolvierte ich die Schwimmstrecke für mich alleine ohne Wasserschatten und kam dann mit etwa 1,5 Minuten Rückstand auf die Führenden als 6te Dame aus dem Wasser.

Nach einem schnellen Wechsel auf’s Rad wollte ich gleich ordentlich Gas geben, doch meine Beine fühlten sich an dem Tag nicht wirklich gut an und ich hatte das Gefühl, nicht wirklich schnell zu sein. Doch beim Wendepunkt (es waren zwei Runden zu absolvieren) nach 45km sah ich, dass ich nur etwa 2,5 Minuten hinter der Spitze unterwegs war. Somit startete ich voll motiviert in die zweite Radrunde und fuhr diese sogar noch etwas schneller wie die erste Runde.

Ich stieg als 5te Dame nach 90km vom Rad und überholte gleich beim Wechsel eine Dame vor mir und ging direkt (mit etwa 3 Minuten Rückstand) hinter Daniela Ryf auf den abschließenden Halbmarathon. Anfangs hatte ich etwas Respekt von der Hitze (es hatte über 30 Grad) doch es ging dann besser als erwartet. Hightspeed konnte ich zwar keinen Laufen und ich wurde gleich von der später zweit-platzierten Emma Bilham (congrats to that fast run!) eingeholt. Lange Zeit lag ich also auf Platz 5, konnte aber auf den letzten Kilometer noch eine Dame einfangen und wurde schlussendlich mit dem 4. Platz belohnt.

Mit dem Ergebnis bin ich mega happy! Vor allem freut es mich riesig, dass ich mit jedem Rennen stärker werde und auch der Abstand nach ganz vorne auf die Spitzen Athleten immer kleiner wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so nahe dran sein werden kann, aber es geht immer weiter und das motiviert mich immer dran zu bleiben und mein Bestes zu geben!

Nicht nur ich hatte in super Rennen, sondern auch Thomas lief es heuer erstmals wieder mal richtig gut und er erreichte mit einer Zeit von 4:19 Std. bei seinem zweiten Profirennen heuer den starken 15. Platz! 🙂

Jetzt sind wir natürlich für die letzten Trainingseinheiten der nächsten 3 Wochen bis zu unserem nächsten Highlight dem Ironman Austria in Klagenfurt am 02.07.2017 voll motiviert und freuen uns bereits jetzt schon auf das Rennen und den langen Tag.

Habt viel Spaß bei euren bevorstehenden Trainings und Rennen! 🙂

Eure Bianca

PS: Danke Steffi Frei für die tollen Bilder!

Advertisements

Rennbericht: Ironman 70.3 St. Pölten

Veröffentlicht: 24. Mai 2017 in NEWS

Heuer hat es mit dem Start beim Ironman 70.3 St. Pölten wieder geklappt und ich freute mich, wieder bei einem meiner Lieblings-Heimrennen mit am Start stehen zu dürfen.

Ich reiste mit Tommy am Donnerstag in St. Pölten an. Es war wahnsinnig heiß, hatte bis zu 32°C und man konnte fast nicht schlafen. Am Wettkampftag hatte der Wetterbericht allerdings genau zur Rennzeit – den gesamten Sonntagvormittag – sehr schlechtes Wetter gemeldet (10°C und starker Regen). Als dann am Renntag um 3:45 Uhr unser Wecker klingelte und ich hörte, wie es plätschert, zog es mir ein Lächeln ins Gesicht und dachte mir wieder mal, das ist genau mein Wetter und wird ein guter Tag! Tommy hatte zwar nicht so eine Freude, überwindete sich aber trotzdem und wir joggten gemeinsam bereits im Neoprenanzug gekleidet direkt von unserem Zimmer zum Start.

Um 7:00 Uhr viel der Startschuss für die Männer und um 7:03 Uhr hüpften wir Frauen ins Wasser. Ich konnte lange Zeit mit der Spitze (Laura Philipp) mitschwimmen, doch beim Landgang über die Brücke in den zweiten See (hier wird in zwei Seen geschwommen), verlor ich den Anschluss und kam als 5te Dame aus dem Wasser.

Beim Wechsel aufs Rad habe ich wieder einmal ein bisschen gepatzt, hatte die Spitze aber immer noch in Sichtweite. Die ersten Kilometer auf dem Rad wollte ich gleich aufholen, damit ich die Spitze nicht ganz verlor. Ich bemerkte jedoch gleich von Anfang an, dass die Radbeine nicht so wirklich super sind und konnte nicht aufholen. Somit kämpfte ich mich total alleine über die 90km und stieg, immer noch an 5ter Stelle liegend, vom Rad ab.

Der zweite Wechsel ging dann besser und ich fühlte mich beim Laufen von Anfang an gleich richtig gut und fand auch gleich mein Tempo. Ich konnte den gesamten Halbmarathon konstant durchrennen aber leider keinen Platz mehr gut machen, dazu war der Abstand nach Vorne etwas zu groß. Somit erreichte ich das Ziel schlussendlich auf dem 5ten Platz.

Das ist bisher meine beste Platzierung beim Ironman 70.3 St. Pölten und ich freu‘ mich riesig, dass ich mein Ziel – eine Top 5 Platzierung – geschafft habe. Viel mehr freut es mich aber, dass mir das Rennen so mega Spaß gemacht hat und der Abstand ganz nach Vorne auch immer kleiner wird. Danke an alle für’s Anfeuern an der Strecke und natürlich an alle die mir die Daumen gedrückt haben!

Die Formkurve steigt und ich bin voll motiviert für die nächsten Trainingseinheiten und freue mich schon wieder auf meinen nächsten Renneinsatz am 11.06.2017 beim Ironman 70.3 in Rapperswil (CH).

Tommy hatte leider schwer mit der Kälte und Nässe zu kämpfen und konnte seine Leistung nicht abrufen. Trotzdem schaffte er es bei seinem ersten Profistart auf den guten 24. Platz!

Eure,
Bianca 🙂

Rennbericht: Challenge Rimini

Veröffentlicht: 11. Mai 2017 in NEWS

Die Saison ist nun voll im Gange und die ersten Rennen sind bereits bestritten.

Mein erstes ‚kleines‘ Vorbereitungsrennen am 30.04. beim Rheintal Duathlon in Marbach über 4km Rennen 17km Radfahren und nochmals 4km Rennen hat mir den letzten Speed für das erste Mitteldistanzrennen gegeben. Mit einem dritten Platz beim Duathlon in einem gut besetzten Starterfeld war ich ganz zufrieden – aber längere Rennen mag ich eindeutig lieber und liegen mir auch besser 😉

Am darauffolgenden Tag fuhr ich mit Thomas dann gleich nach Salzburg zu meinem Skinfit Racing Team, zum Triopening beim Mohrenwirt am Fuschlsee. Dort hatten wir noch jede Menge Spaß beim gemeinsamen Training und den letzten Vorbereitungen für das Rennen in Rimini.

Drei Tage später ging es dann eh schon wieder ab nach Italien. Die letzten Trainingseinheiten liefen perfekt und ich freute mich riesig auf das Rennen. Leider stürzte Thomas zwei Tage vor dem Rennen mit dem Rad und prellte sich dabei die Schulter so schwer, dass er den Start bei seinem ersten Profirennen und somit sein Debut leider absagen musste. Dafür hatte ich aber seine perfekt Betreuung!

Am Renntag war ich sehr nervös, da ich mir doch sehr viel erwartet habe. Um 10:02 Uhr viel dann der Startschuss und die Nervosität war natürlich weg und ich stürmte in die Wellen am Strand von Rimini. Ich kam als 10te aus dem Wasser mit nur knapp 2 Minuten Rückstand auf die Spitze. Dann schwingte ich mich, nach einem etwas verpatzten Wechsel, auf’s Rad und freute mich auf die anspruchsvolle Radstrecke. Ich spürte gleich, dass ich gute Radbeine hatte und fand auch gleich einen guten Rhythmus auf dem Rad. Nach ca 30km konnte ich mein Tempo nochmals hochschrauben und die bevorstehenden Berge super hochfahren. Auch auf dem flacheren Rückweg konnte ich richtig gut „Drücken“ und ich war mit dem Abstand von +6 Minuten auf Anja Beranek (4te auf Hawaii heuer!) bis ganz nach vorne sehr zufrieden. Auf das Podium fehlten nur knapp 2 Minuten und ich lag dabei auf dem 5ten Rang.

Beim Wechsel auf die Laufstrecke fliege ich die ersten paar Meter eigentlich schon und ich laufe normalerweise viel zu schnell an – doch dieses mal war es ganz anders. Ich bemerkte bei den ersten Schritten schon, dass da nicht wirklich was geht und auch meine Uhr zeigte mir das deutlich. Ich hatte meine Laufbeine die ganzen 21km leider nicht gefunden und musste mich wirklich richtig durch den Halbmarathon quälen. Leider wurde ich dabei noch von zwei Damen eingeholt und ich erreichte schlussendlich den 7ten Platz. Das Starterfeld war allerdings auch richtig gut und die Ladies von der Kurzdistanz legten beim Laufen ordentliche Zeiten hin.

Mein Resümee: Im Großen und Ganzen bin ich happy, dass ich es bis zum Schluss durchgezogen habe, denn ich hatte oft den Gedanken, dass Handtuch zu schmeißen. Da ich noch nie so nah dran war, bis nach dem Radfahren in der zweiten Wechselzone, bin ich zuversichtlich für die nächsten Rennen und ich hoffe, dass ich dann den Speed bis zur Ziellinie voll durchziehen kann 🙂

Die nächste Chance habe ich bereits nächsten Sonntag beim Ironman 70.3 in St. Pölten am 21.05.2017.

Ich freu’ mich, wenn ihr mich da wieder verfolgt und hoffe, ihr drückt mir dann auch wieder die Daumen, dass es dann besser ausgeht für mich.

Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe!

Eure Bianca 🙂

 

#buildingupfor2017

Veröffentlicht: 27. März 2017 in NEWS

Wie meistens im Winter flüchte ich kurz in den Süden, an die Sonne, um mir den Feinschliff für die neue Saison zu holen. Dieses mal war ich mit der gesamten LB-Trainingsgruppe und meinem Trainer Lubos Bilek auf Fuerteventura. Direkt beim Trainer zu trainieren ist natürlich am allerbesten und man ist voll motiviert bei jedem Training das Beste zu geben.

Wir konnten das gesamte Training bis auf den ersten Tag (da hatte es Sturmböen bis zu 100km/h) gut durchziehen und es lief sonst alles nach Plan. Ich fühlte mich mit jedem Tag fitter und die Formkurve stieg langsam und ich freute mich darauf, wenn es dann endlich mit den ersten „kleinen“ Vorbereitungsrennen zu Hause los gegangen wäre.

Leider machte mir aber eine Woche nachdem ich zu Hause angekommen bin, eine Nasennebenhölenentzündung einen Strich durch die Rechnung und ich hatte 14 Tage komplettes Sportverbot. Jetzt bin ich aber wieder total gesund und freue mich über die frühlingshaften Tage und umso mehr auf’s bevorstehende Training.

Mein erstes Rennen wird nun fix am 29.04. der Rheintal-Duathlon sein, gefolgt von meinem ersten Challenge Rennen in Rimini (Italy) am 07.05. – da  kommt dann die Überraschung, nach den bereits einigen Höhen und Tiefen und ich bin gespannt wo die Formkurve bis dahin wirklich steht 😉

Apropo Überraschung: Gerade zurück vom Trainingslager steht die größte Überraschung überhaupt vor meiner Haustür – mein neuer Mazda CX5 powered by Mazda Meusburger ist angekommen! Das Auto hatte leider ein wenig Lieferverzug, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Ich bin überaus dankbar, dass ich mit Mazda Meusburger in Andelsbuch einen weiteren sehr starken Sponsor an meiner Seite habe – meinen herzlichsten Dank dafür!

Stay fit and healthy!

Eure,
Bianca

Update – what’s going on ;)

Veröffentlicht: 23. Januar 2017 in NEWS

Die Zeit vergeht viel zu schnell – jetzt habe ich ziemlich lange nichts mehr von mir hören lassen. Konnte fast nicht glauben, wie lange es schon her ist, als ich den letzten Blogeintrag gemacht habe. Ich hoffe, ihr seid in der Zwischenzeit alle gut ins neue Jahr gestartet und auch schon voller Motivation im 2017.

Meine Motivation für die neue Saison war vermutlich etwas zu hoch für meinen Körper und ich hatte gleich mal wieder Laufpause auf dem Plan 😛 Nun geht es aber bergauf und ich bin total fit und verletzungsfrei. Seit der Ironman WM auf Hawaii bin ich bis jetzt zwar nur gut 100km gesamt gerannt, aber dafür habe ich einige Kilometer im Wasser und auf den Langlaufskiern unter anderem bei unserem Teamtreffen in Sibratsgfäll zurückgelegt. Als ich das erste Mal wieder Rennen war, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich so lange keinen Lauf mehr gemacht habe. Langlaufen ist eine super und anstrengende Alternative. Mein Motto war/ist: when life changes to be harder, change yourself to be stronger!

Das war auch ein Grund dafür, mich gleich für den Skimarathon diesen Sonntag im Tannheimertal über 60km Skating anzumelden. Ich freue mich riesig auf das Rennen und darüber, dass ich wieder mal Vollgas geben darf 🙂

Die Saison 2017 habe ich auch schon ziemlich gut geplant. Diese wird im Groben wie folgt aussehen:

29.01.2017 Tannheimertal Skimarathon 60km
21.05.2017 Ironman 70.3 St. Pölten
11.06.2017 Ironman 70.3 Rapperswil (CH)
02.07.2017 Ironman Austria
20.08.2017 Allgäu Triathlon – Mitteldistanz
26.08.2017 TransVorarlberg Triathlon
23.09.2017 Ironman Emilia Romagna (Italy)

Bevor es jetzt dann richtig los geht mit der Saison, möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Sponsoren für das letzte geniale Jahr bedanken und freue mich auf ein weiteres neues Jahr mit ALLEN. Meine Sponsoren bleiben mir alle treu – worüber ich sehr dankbar bin und mich riesig freue! Seit Oktober 2016 ist auch Mazda Meusburger in Andelsbuch einer meiner Sponsoren und ich fühle mich wahnsinnig geehrt, dass ich in Zukunft Markenbotschafterin und Mazda-Fahrerin sein darf! 🙂

Nicht nur ohne Sponsoren geht mein sportliches Leben nicht so einfach von der Hand, wie auch nicht ohne meine Freunde, Familie, Supporter, Skinfit-Racing-Team, Follower u. Fans, Physiotherapeuten, Masseuren, Ärzte usw… Ich möchte einfach allen von ganzem Herzen dafür DANKEN! Jeden Einzelnen von euch habe ich gebraucht, um die bisherigen Erfolge zu erreichen – IHR seid alle ein Teil davon und bedeutet mir sehr, sehr viel!!

#skinfitracing #skinfit #steurersiegfried #mazdameusburger #simplon #panaceo #volksbank #rebornsunglasses #olympiazentrumvorarlbergteam #garmin #met #sidi #xlab #sailfish #quellengartenlingenau #djsbikeshop #erdingeralkoholfrei #readytomusic #lenzsocks #lubosbilek #lbtraining #swimjogy #susiwüschner #mytrainingbuddies #myfriends #myfamily #skinfitgirlsegg #tommy<3

#readyforracingin2017

Eure Bianca 🙂

crosscountry_skiing

Training: cross-country skiing (Bezau)

… auf geht’s in die neue Runde #2017

Veröffentlicht: 1. November 2016 in NEWS

Kaum zu glauben, aber die Saisonpause ist schon wieder vorbei und ich habe mein Training für die neue Saison bereits gestartet. Ich freue mich, dass ich mir in der Saisonpause immer wieder darüber klar werde, wie genial mein Leben mit dem Sport eigentlich ist – und bin froh, dass ich jetzt mit dem Training wieder einen geplanten Tagesablauf an der Pinnwand hängend habe  😉

Die Saison 2016 war für mich mehr als zufriedenstellend – hier ein kleiner Rückblick: Nach einem sehr guten Wintertraining mit zwei Trainingslagern auf Fuerteventura und Spanien, startete ich mit dem Ironman South Afrika früh und erstmals mit einem ganzen Ironman in die Saison. Mit meinem 7ten Rang sammelte ich gleich ordentlich Punkte in Hinsicht auf die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii – welche ich erst danach anvisiert habe. Dann erreichte ich beim Ironman 70.3 Barcelona völlig überraschend (trotz langer Verletzungspause) meine erste Podiumsplatzierung bei einem Ironman 70.3 Event und landete auf dem dritten Platz. Die Platzierung wurde mit einem 2. Platz beim Ironman 70.3 in Pescara nochmals getoppt und ich sammelte wiederum wertvolle Punkte. Danach war der Ironman Frankfurt geplant, welcher allerdings nicht so nach Plan lief und ich nach einem Plattfuß leider etwas eingebremst wurde aber trotzdem noch den 9. Platz erreichte. Die Pechsträhne hielt an und ich stürzte bei der Europameisterschaft über die Ironman 70.3 Distanz in Wiesbaden, was ein Radiusköpfchenbruch im Ellenbogen und mein erstes DNF zur Folge hatte. Nach diesen zwei Rennen, schrieb ich die Hawaii-Quali schon ab und dachte, dass die Punkte nicht ausreichen würden um zu den 40 besten Damen der Welt zu zählen. Überglücklich war ich dann aber, als ich erfuhr, dass es sich trotzdem noch ausging und ich nach Hawaii zur Weltmeisterschaft fliegen darf. Nach einer etwas längeren Schwimmpause ging es dann ab auf Hawaii. Mein erster Start und es war einfach nur unbeschreiblich. Mit dem 28. Platz in der Weltelite schaffte ich zwar mein insgeheimes Ziel einer Top 20 Platzierung nicht, aber ich komme wieder, keine Frage 😉

… und daran werde ich jetzt intensiv arbeiten und es besser machen. Ich möchte erst wieder auf Hawaii fliegen, wenn ich bereit bin und ich weiss, dass ich es schaffen kann eine Top 10 Platzierung zu erreichen.

#mydreamsareplanned

IMG-20160414-WA0004

Rennbericht: Ironman World Championship Hawaii

Veröffentlicht: 13. Oktober 2016 in NEWS

Meine erste Ironman Weltmeisterschaft ist geschafft. Ein unbeschreibliches Gefühl, das erste Mal dabei gewesen zu sein. Nach einer langen Saison, war dies das heurige Abschlussrennen.

Ich reiste mit Thomas nicht ganz zwei Wochen vor dem Start nach Big Island um mich azuklimatisieren – was mir durchaus schnell gelungen ist. Die Insel taugte mir ab der ersten Minute und die Trainings verliefen auch gleich wunderbar. Die extreme Hitze in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit war genau meins. Ich liebte das Training in der Extremen und dachte mir nur, die Insel liegt mir, das wird sicher ein geniales Rennen und ich freute mich einfach nur auf das Rennen.

Das Schwimmen verlief den Umständen entsprechend nach Plan. Nur nach etwa einem Kilometer bekam ich einen Fuß ins Gesicht und schwups war die Schwimmbrille und eine meiner Linsen weg. Ich stieg mit einer kleinen Gruppe aus dem Wasser und musste das Rennen eben mit etwas eingeschränkter Sicht in Angriff nehmen – zum Glück geht die WM-Strecke nur geradeaus nach Hawi und zurück 😉

Auf dem Rad merke ich gleich zu Beginn, dass ich das Tempo der Mädels, welche mit mir aus dem Wasser kamen nicht mitfahren konnte und musste sie ziehen lassen – die Beine waren nicht zu 100% so, wie ich mir sie gewünscht hatte. Trotzdem kämpfte ich um die Zeit und gegen den starken Gegenwind bis nach Hawi. Beim Wendepunkte attackierte ich nochmals und fuhr vollgas – ich dachte mir, wenn ich das Tempo bis zurück halten kann, dann könnte das noch was werden mit der Aufholjagd. Die Beine wollten aber nicht wirklich und auf den letzten 20 Kilometer, mit wiederum starkem Gegenwind, verlor ich nochmals einiges an Zeit.

Beim Wechsel aufs Laufen fühlte ich mich dann aber ganz gut und ich fand gleich mein Tempo. Ich hatte einfach extremen Respekt vor dem Rennen und hab‘ mich einfach konsequent bei wirklich jeder Verpflegungsstation gekühlt und versorgt. Schlussendlich konnte ich somit nach dem berühmten „Energy Lab“ auf den letzten 10 Kilometer noch gesamt 5 Damen einholen und landete auf dem 28. Platz bei meiner ersten Ironman Weltmeisterschaft. Mein insgeheimes Ziel einer Top 20 Platzierung habe ich zwar nicht erreicht aber ich glaub‘ an mich, trainiere weiter und komme wieder!

#neverevergiveupyourdreams

Danke an alle die mich auf diesem Weg unterstützt haben, mir das ermöglicht haben und immer an mich glauben! #skinfitracing #skinfit #steurersiegfried #mazdameusburger #simplon #erdingeralkoholfrei #lubosbilek #lbtraining.com #panaceo #volksbank #rebornsunglasses #olympiazentrumvorarlbergteam #garmin #met #sidi #xlab #sailfish #quellengartenlingenau #djsbikeshop #readytomusic #lenzsocks #drrüscher #susiwüschner #myfriends #myfamily #skinfitgirlsegg #tommy<3

Besonderen Dank auch an meine Hawaii-Supportertruppe, welche mir die Tage vor dem Rennen, jeden Wunsch von den Lippen lasen und mich beim Rennen vollgas gepusht haben 🙂 #StephanieHollenstein #TatjanaGruber #ThomasMeusburger #JohnnyWalker #PeterSteurer #PhilippHammerer