Archiv für August, 2019

Rennbericht: Trans Vorarlberg Triathlon

Veröffentlicht: 29. August 2019 in NEWS

Meinen 5 Start beim Trans Vorarlberg Triathlon hatte ich mir ein bisschen anders vorgestellt – aber meistens kommt es eben anders als man denkt!

Wie letztes Jahr habe ich den Wettkampf auch heuer wieder mehr aus dem Training heraus genommen und nicht wirklich dafür getapert. Leider hat es diesesmal aber bei weitem nicht so gut geklappt wie im Vorjahr.

Schon beim Schwimmen ging es wild her und ich wurde anfangs gleich dreimal ordentlich lange getaucht – ich kämpfte mich komplett zur Seite raus, was dann natürlich der ‚längere‘ Weg war zu schwimmen mir aber in dem Moment egal war. Ich dachte mir, der Wettkampf ist noch lange und es kann ja nur noch besser werden 😉

Mit einem ordentlichen Abstand zur Spitze wechselte ich auf’s Rad und hoffte, da geht’s dann besser. Leider war es auch auf dem Rad von Anfang an ein harter Kampf, mein Körper wollte irgendwie nie wirklich auf Touren und zum Laufen kommen und ich hatte das Gefühl ich bin im GA1 unterwegs bzw muss sehr viel investieren um überhaupt das Gefühl zu haben angestrengt zu sein. Trotzdem kämpfte ich und versuchte alles zu geben und möglichst schnell zu sein. Im Vorderwald nach knapp 30 km holte ich dann ‚endlich‘ mal zwei Damen ein und ich war kurzzeitig mal auf einem ‚Hoch‘, welches allerdings nicht so lange anhielt – die zwei Damen holten mich dann bereits beim Anstieg Richtung Schröcken auch wieder ein. Ohne die ganzen Zuschauer (Ihr wart der absolute Wahnsinn – herzlichen Dank für’s Anfeuern!!) an der Strecke, hätte ich bestimmt nicht so weiter gekämpft. Am Tannberg wurde mir dann zugerufen, dass ich irgendwo um den 10 Platz liege – sowas hört man natürlich nicht gerne, wenn man das Rennen dort schon zweimal angeführt hat und überhaupt zweimal schon gewinnen konnte. Dennoch hoffte ich wenigstens noch auf schnelle Laufbeine zum Abschluss.

In Lech oben angekommen startete ich doch noch motiviert in den abschließenden 12km Crosslauf. Leider war auch hier nicht mehr viel aus meinem Körper rauszuholen. Ich war zwar nicht extrem langsam aber im Verhältnis zu meinen bisherigen Rennen heuer einfach in allen drei Disziplienen deutlich unter meinem Leistungsniveau. Bei einem Starterfeld wie dem heurigen mit einer derart guten Bestetzung, wird man somit auch sofort ordentlich durchgereit. Schlussendlich stand da der 10. Rang und der Vizestaatsmeistertitel auf der Mitteldistanz – nur ganz knapp am Staatsmeistertitel vorbei – was mich aber leider auch nicht mehr wirklich gejuckt hat, da ich schon so sehr, sehr enttäuscht von meiner Performance war und ich eigentlich nur ‚glücklich‘ war, das Handtuch nicht komplett geschmissen zu haben. Aber so eine Veranstaltung wie der Trans Vorarlberg lässt das nicht zu einfach ‚aufzugeben‘ und im nachhinein war es trotzdem wieder ein super lässiger Wettkampf! Auch wenn er für mich am Ende des Tages eher nur wie ein hartes Training abgehakt wurde.

Nichtsdestotrotz, steht bereits nächstes Wochenende die Ironman 70.3 WM in Nizza an – vl klappt es ja da wieder – ich hoffe ihr drückt mir die Daumen, dass es dort wieder funktioniert wie gewohnt 🙂

Eure, Bianca