Archiv für Juli, 2019

I believe in you – Crowdfunding

Veröffentlicht: 22. Juli 2019 in NEWS

Liebe Freunde, liebe Bekannte, liebe Fans,

wie ihr vielleicht schon erfahren habt, habe ich über die Crowdfunding-Plattform „I believe in you“, welche vom Österreichischen Olympischen Comité sowie der Österreichischen Sporthilfe initiiert wurde, ein Projekt online gestellt, um mir einen Teil der Kosten für meinen Double Trip zur Ironman WM Hawaii & 70.3 WM Nizza finanzieren zu können.

Ihr wisst sicher, dass es für viele sportliche Organisationen oft nicht einfach ist, Geld für die eigenen sportlichen Interessen zu bekommen. Daher habe ich mich dazuentschlossen, mit meinem Vorhaben an die Öffentlichkeit zu gehen, um somit möglichst vielen Leuten die Möglichkeit zu geben, mich zu unterstützen.

https://ibiy.net/BiancaSteurer

Ich möchte Dich bitten, mein Projekt aktiv zu fördern und unter der Bevölkerung weiterzuverbreiten – egal, ob über Facebook oder alle anderen Kanäle, die dir/euch zur Verfügung stehen. Gehe dazu einfach auf mein Projekt und benutze die Share-Buttons unter dem Projektbild. Im besten Fall unterstützt du mich sogar mit einem Geldbetrag. So kannst du zu einem wichtigen Baustein von meinem Projekt werden.

Ein großes Danke für jede Unterstützung!

Eure
Bianca Steurer
Triathletin aus Leidenschaft

Unterstütze jetzt mein Projekt HIER!

when dreams become true 💚

Unterstütze jetzt mein Projekt HIER!

Rennbericht: Ironman Austria

Veröffentlicht: 15. Juli 2019 in NEWS

Alle guten Dinge sind 3 – so würde ich meinen dritten Start beim Ironman Austria ganz kurz zusammenfassen.

Die Tage vor dem Rennen, waren für mich mit Pressekonferenz, Interviews usw. etwas ungewohnt verplant. Stressig war es allerdings nicht, da Dank dem Team vom Ironman Austria alles perfekt organisiert wurde und wir im Seeparkhotel in Klagenfurt sehr verwöhnt wurden – herzlichen Dank an dieser Stelle!

Am Rennmorgen, verlief auch alles sehr rutiniert ab und ich stellte mich mental ‚einfach‘ nur auf einen langen Trainingstag ein.

Mit diesem Gefühl hüpfte ich zusammen mit einem leider nur sehr kleinen Damen-Profi-Starterfeld in das kristallblaue Wasser des Wörthersees. Wiedermal ein sehr einsames Schwimmen für mich – mit den schnellsten Schwimmern – den ersten drei Mädels inkl. Ryf konnte ich natürlich nicht mithalten und ich stieg als 4te Dame aus dem Wasser.

Dies lies mich aber nicht aus der Ruhe bringen und ich ging es auf dem Rad trotzdem ruhig an. Die erste neue 90km Runde verging wie im Flug und ich konnte mich bereits bis auf Platz 2 vorarbeiten. Bei der Durchfahrt zur zweiten 90km Runde und dem Hotspot der Zuschauermaßen in Klagenfurt saugte ich nochmals Energie auf und fühlte mich noch immer sehr gut und bereit für die zweite Hälfte der Radstrecke. Der Abstand bis ganz nach vorne zu Daniela Ryf wollte ich eigentlich nie so genau wissen, das war mir nämlich schon klar, dass die sehr weiter vorne sein wird. Dennoch rief mir Thomas irgendwie sehr begeister irgendwas von 4 Minuten zu – wusste aber ehrlich gesagt nicht ganz genau, was er jetzt damit meinte – war aber happy, weil er happy war – also konnte es nicht so schlecht sein, was ich gerade mache und wo ich gerade bin 😉 Gegen Ende der Radstrecke wurde es dann aber, wie für die meisten (außer für Frau Ryf 😉 an den Bergen ziemlich zäh, noch ordentlich Druck auf das Pedal zu bekommen. Trotzdem war ich mehr als zufrieden mit meiner Radperformance und wechselete an 2ter Stelle liegend mit Respektabstand zu Ryf auf den abschließenden Marathon.

Auf den ersten 3 km ging ich durch die Hölle! Wären da nicht die ganzen Zuschauer und Freunde, Verwandte und mein Verein (Tri Dornbirn) gestanden, hätte es durchaus sein können, dass ich das Handtuch geschmissen hätte. Ich habe mich noch nie so mies gefühlt und das schon zu Beginn des Marathons. Nach 3 km ging es dann aber aufwärts und ich habe mich wieder gefangen. Ich ließ mir zwar immer sehr viel Zeit bei den Verpflegungsstationen, anders hätte ich es aber wohl nicht geschafft druchzubeißen. Ab km 21 kam ein sehr starkes Gewitter auf und ich fing nur noch an zu Beten, dass man das Rennen bitte um Gottes Willen, ja nicht abbricht. Am Vortag wurde nämlich schon deutlich erklärt, falls es zu starkem Gewitter kommt, könne es sein, dass an der Strecke die schwarze Flagge gezeigt wird und ab dort, das gesamte Rennen abgebrochen wird. Das wäre vermutlich für alle die absolute größte Enttäuschung überhaupt gewesen und daher betete und betete ich weiter – so vergehen die Kilometer auch 😉 Glücklicherweise verging das Gewitter nach 20 Minuten und gegen Ende der Marathonstrecke bzw. ab km 30 fühlte ich mich sogar noch besser wie am Anfang – was ich so auch noch nie hatte und mich sehr positiv für die nächsten Ironmans stimmt.

Schlussendlich konnte ich den 2. Platz hinter Daniela Ryf sicher und ungefährdet ins Ziel bringen. Den Respektabstand auf Ryf von 26 Minuten konnte ich nach Hinten beinahe auch noch mit dem schnellsten Marathon bei den Damen an diesem Tag aufbauen. Die Stimmung im Zielkanal war unglaublich und sehr emotional – ich konnte es fast nicht glauben, dass ‚fast‘ alles wirklich so aufgegangen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte und bei den Interviews die Tage zuvor äußerte. Ich freu‘ mich, dass ich dieses Rennen als eines meiner Hauptrennen heuer gewählt habe. Erstens war es super lässig, mit der zurzeit Weltbesten und super sympathischen Athletin Daniela Ryf im Rennen zu sein und zweitens die Stimmung und Emotionen wie du sie bei einem Heimrennen hast, gibt es halt sonst schon nirgendwo!!

Somit ist auch mein heuriges ‚erstes‘ großes Ziel geschafft und ich durfte mit dem österreichischen Staatsmeistertitel und der Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii nach Hause reisen. Ich möchte nochmals allen von Herzen DANKEN, welche zu diesem Erfolg beigetragen haben – ihr seid alle ein Teil von dem!

Jetzt geht’s nach einer kurzen Verschnaufpause ab an die Vorbereitung auf eine hoffentlich ‚heiße‘ zweite Saisonhälfte! 🙂

Eure, Bianca

thx to © Andrea Guerriero for the pics!