Archiv für Mai, 2019

Rennbericht: Challenge Riccione

Veröffentlicht: 7. Mai 2019 in NEWS

Nach 5 Tagen am Fuschelsee mit meinem Skinfit Racing Tri Team beim Tri Opening im Hotel Mohrenwirt (an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Jaki!) ging es für mich mitte Woche ab nach Italien zu meinem ersten Rennen der Saison.

Ich ging mit gemischten Gefühlen an den Start – das erste Rennen der Saison ist immer speziell, da man nicht genau weiß, wo man steht und der letzte Triathlon mit 7 Monaten doch schon ein Weilchen her ist.

Die Wettervorhersage für Sonntag war anfangs sehr schlecht – was mir allerdings nichts ausmachte und ich mich trotzdem riesig auf’s Rennen freute. Am Wettkampftag war es dann anfangs gar nicht so schlecht wie erwartet und wir hüpften pünktlich um 9:35 Uhr mit dem Startschuss ins Wasser.

Beim Schwimmen im Meer konnte ich schnell mein Tempo finden und bis zum Schluss gut durchziehen. Allerdings waren 8 Mädels schneller – was mich nicht wunderte, denn die Italiener/innen sind bekanntlich gute Schwimmer und die Schwimmzeiten in den Rennen im Süden sind daher meist sehr schnell.

Ich machte mir nichts daraus, war sehr zufrieden mit meinem Schwimmen und startete mit einem Rückstand von gut 2 Minuten meine Aufholjagd auf dem Rad. Anfangs fühlte ich mich richtig gut und ich konnte gleich schon mal einige Mädels einsammeln. Die Beine waren zwar nicht zu 100% so wie ich mir sie gewünscht hätte, trotzdem habe ich aber weiterhin Druck gemacht – ohne zu wissen an welcher Stelle ich überhaupt genau lag. Einzigst die führende Italienerin (in Begleitung mit 3 Motorräder) ist mir bei den Wendeschleifen (es waren 2 Runden zu absolvieren) immer wieder entgegen gekommen. In der Mitte der Radstrecke hatte ich mal kurz einen ‚Hänger‘ aber auf den letzten 30km wollte ich nochmals alles rausholen und den Abstand zu den vor mir liegenden Mädels weiter verkleinern. Am Ende der Radstrecke, etwa 3km vor dem Bike Finish, konnte ich auf die dortig 2 & 3 Platzierte (Elisabetta Curridori und Nina Derron) aufschließen und ich kam dann sogar an 2ter Stelle liegend mit gut 2,5 Minuten Rückstand auf die führende Italienerin Margie-Santimaria in die zweite Wechselzone.

Wir waren also zu dritt gleichzeitig in der zweiten Wechselzone und wechselten zusammen auf den abschließenden Halbmarathon. Elisabetta schlug ein scharfes Tempo an, welches ich und Nina nicht mithalten konnten. Somit liefen ich und Nina für etwa eine halbe Runde – von drei zu laufenden – nebeneinander. Es regnete aus Kübeln und kurzzeitig war das Gewitter so stark, dass es sogar hagelte. Dies lies uns aber alle nicht davon abhalten, so schnell wie möglich zu Laufen, auch wenn die Pfützen schon eher kleine Seeen waren. Schlussendlich konnte ich mich von Nina Derron distanzieren und wurde im Ziel dafür, wie letztes Jahr, mit dem 3. Platz belohnt. Ein wenig bitter war, dass es zum Schluss nur noch 15 Sekunden waren, welche mir auf den 2. Platz gefehlt haben. Leider habe ich das unter dem Rennen nicht mitkommen und erst 150m vor dem Ziel bemerkt bzw. gesehen.

Trotzdem bin ich super happy mit meiner Leistung, da ich in allen drei Disziplinen deutlich besser war, wie im letzten Jahr (vergleichen ist natürlich immer schwierig, aber es war so 😉 ) Zwei Mädels waren aber an diesem Tag einfach wieder schneller – ich werde hart daran Arbeiten, dass sich das für’s nächste Mal hoffentlich umdreht bzw. ändert 😉

Für mich geht es bereits in die Vorbereitung für das nächstes Rennen – dem Ironman 70.3 St. Pölten. Ich freu‘ mich schon auf das tolle Heimrennen und blicke zuversichtlich und mit mehr Selbstvertrauen auf den 26.05.2019.

Ich hoffe ihr drückt mir dann wieder die Daumen! 🙂

Eure, Bianca

Thx to Andrea Guerriero for all the pictures!