Rennbericht: Challenge Riccione (ITA)

Veröffentlicht: 10. Mai 2018 in NEWS

Mein erstes größeres Rennen, die Challenge Riccione, ist Geschichte und ich bin super happy mit dem Saisonseinstieg.

Die Woche vor dem Rennen war ich noch mit meinem Skinfit Racing Team beim Triopening am Fuschelsee im Hotel Mohrenwirt mit dabei. Hartes Training, lustige Gespräche mit tollen Leuten und super Essen waren somit die perfekte Vorbereitung für mein erstes Rennen der Saison. Herzlichen Dank nochmals an Jacki und sein Team!

Am Donnerstag ging es dann ab Richtung Süden und ich habe auf dem Weg in Innsbruck noch meine Trainingspartnerin und Freundin Yvonne Van Vlerken mit aufgeladen und wir machten uns gemeinsam auf den Weg zur Challenge Riccione. Nach 5 Stunden Mädelsgequatsche und der Klimaanlage verlor ich am Abend leider meine Stimme und hatte enormes Halsweh. Um nichts zu riskieren, gab es für mich mehr Ruhe vor dem Rennen als geplant, doch ich nahm das sehr entspannt und dachte mir nur, dass ich dafür im Rennen dann umso mehr Power haben werde.

Der Startschuss am Sonntag fiel erst um 10:02 Uhr und somit war kein extrem frühes Aufstehen nötig und alles war sehr entspannt – bis auf ein wenig Nervosität natürlich. Beim Schwimmen im Meer fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl, obwohl ich heuer dabei erst das erste Mal im Freiwasser war. Ich liebe es einfach im Freiwasser und vor allem im Meer Wettkämpfe zu bestreiten. Ganz vorne kam ich natürlich nicht aus dem Wasser, aber der Abstand zu den besten Schwimmern war mit ca. 3 Minuten überschaubar.

Auf dem Rad versuchte ich von Anfang an mein Tempo zu fahren und wollte auf keinen Fall Yvonne (wir kamen zusammen aus dem Wasser) ziehen lassen. Das Tempo war aber schon sehr hoch und ich musste ordentlich kämpfen, Sie nicht aus meinem Sichtfeld (das ist zum Glück nicht so weit – ich bin kurzsichtig 😉 zu verlieren. Was ich bis zum Wendepunkt und dem höchsten Punkt der Strecke bei km 45 aber fast immer geschafft habe. Ich hatte keine Ahnung auf welchem Platz ich liege und konzentrierte mich eigentlich nur darauf mein Tempo konstant hochzuhalten. Beim Rückweg wo es eigentlich meist nur flach und leicht bergab ging fühlte ich mich extrem stark und ich und Yvonne wechselten ständig unsere Plätze ab um weiter nach vorne zu kommen – natürlich mit korrektem Abstand! Die letzten Kilometer gab ich nochmals alles und bei der letzten Schleife konnte ich die Führende fast noch einholen und ich wechselte somit als zweite Dame 40 Sekunden dahinter auf die abschließende Laufstrecke – soweit vorne war ich bis dato noch nie bei einem Challenge Rennen.

Bei den ersten Schritten auf der Laufstrecke spürte ich schon, so gut wie auf dem Rad fühle ich mich heute beim Laufen leider nicht. Trotzdem versuchte ich gleich mein angepeiltes Tempo zu laufen, was mir allerdings aufgrund von komischem Seitenstechen nicht ganz möglich war. Die Führende war in Sichtweite, aber ich kam nicht näher an sie heran und Yvonne holte mich dann auch gleich ein und übernahm nach nur 3 km dann bereits auch schon die Führung. Ich musste schwer mit mir selbst kämpfen, es war nicht extrem heiß aber mir war es einfach zu schwül und ich konnte einfach nicht mehr Gas geben. Dafür muss ich mich bei allen Zuschauern, vor allem bei meinen zwei Jungs Sebi und Roman (welche beide leider aus gesundheitlichen Gründen das Rennen vorzeitig beenden mussten) sowie Yvonne bedanken – welche mir immer genau die Worte und Tipps zugerufen hat, wenn sie mir auf der Laufstrecke entgegen kam, welche mein Kopf hören wollte (mit 18 Jahren im Triathlongeschäft, kennt sie sich halt einfach aus!) Das hat mir unglaublich geholfen und ich habe den 3 Platz und somit mein erstes Challenge Podium bis ins Ziel nicht mehr hergegeben! Danke Coach (Robert Mücke), wir sind auf dem richtigen Weg 🙂

Der Trip nach Riccione hat sich mehr als rentiert. Super tolle Leute und eine top organisiertes Rennen – Danke dem Veranstalter – auch für die Tasche voll mit Happiness Kleidung und das Cap mit dem eigenen Namen – wo gibt’s den sowas – love Italy!

Nun habe ich mich mit dem 3. Platz für die Challenge WM in Samorin (Slowakei) qualifiziert und bin gerade am grübeln ob ich da starten soll. Mein nächstes Rennen ist der Ironman 70.3 in St. Pölten – worauf ich mich schon riesig freue. Was danach kommt lasse ich noch auf mich zukommen, aber vielleicht wage ich es ja, eine Woche nach St. Pölten, bei der Challenge WM in Samorin an den Start zu gehen um mich dann mit den Besten der Besten zu messen – mal schauen, bis dahin, muss ich dann noch ein bisschen brav trainieren!

Aber jetzt kommt ja der Sommer und somit die schönste Zeit im Freien – geht raus und genießt die Freiheit!

Eure, Bianca

 

 

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Kommentare
  1. Artur Vögel sagt:

    Liebe Bianca! Herzliche Gratulaion zu Deinem erfolgreichen Start und zum erreichten Podest. super! Danke für deinen ausführlichen. Bericht, sehr interessant und spannend zu lesen. Ich wünsche dir weiterhin alles gute, viel Glück, Gesundheit und daß du von Verletzungen verschont bleibst. Liebe Grüße Artur Vögel

    Von meinem iPad gesendet

    >

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