Rennbericht: Ironman Austria

Veröffentlicht: 6. Juli 2017 in NEWS

Das erste Langdistanzrennen für heuer, beim Ironman Austria ist nun auch schon wieder vorbei und somit auch bereits die erste Hälfte meiner Rennsaison von 2017.

Die Freude auf das Heimrennen in Klagenfurt war riesig und ich war auch gespannt, wie weit nach vorne ich wohl kommen könnte. Meine Erwartungen waren groß, da ich mich vor dem Rennen richtig gut gefühlt habe. Ich reiste mit Thomas ganz entspannt am Donnerstag nach Klagenfurt. Wobei wir noch unsere letzten kleinen Trainings und Vorbereitungen trafen und es dann am Sonntag um 6:40 Uhr in der Früh los ging.

Beim Schwimmen lief alles nach Plan. Ich wollte einfach nur nicht zu viel Zeit auf die Spitzenschwimmer verlieren. Was mir durchaus gelungen ist und ich als 3te Dame mit nicht sehr viel Abstand aus dem Wasser stieg. Das war für mich schon mal ein Erfolgserlebnis, denn so weit vorne war ich bei einem Iroman noch nie nach dem Schwimmen.

Mein Wechsel war schnell und ich startete gleich die Aufholjagd auf dem Rad nach vorne. Ich fühlte mich anfangs richtig gut und dachte mir, dass könnte heute ein guter Tag werden. Als ich dann aber anfangen wollte, mich zu verpflegen und meine Energiegels zu mir nehmen wollte, war der Gedanke gleich ein anderer. Es war mir fast nicht möglich, ein Schluck aus der Flasche zu nehmen, ohne das er wieder retour kam. Schnell entschied ich mich, ganz kleine Nippchen zu nehmen und versuchte mit Cola, die Energie irgendwie zuzuführen. Auf der ersten der zwei 90km Radrunden war die Leistung noch sehr gut und ich habe dabei auf die schnellste Radzeit des Tages von Michelle Vesterby keine Zeit verloren. Wie es aber kommen musste, nachdem ich meine nötige Energie nicht richtig zu mir nehmen konnte, viel nach etwa 110km meine Leistung um einiges ab und ich fuhr die zweite Radrunde deutlich langsamer wie die erste und wurde dabei auch von der späteren Siegerin und Zweitplatzierten eingeholt – wobei hier nicht alles fair war bezüglich Windschattenfahren, wie ich selber gesehen habe und auch mehrfach bestätigt bekommen habe! Was ich wirklich sehr, sehr schade finde! Somit stieg ich als 4te Dame vom Rad.

Beim Wechsel auf die Marathonstrecke, ging es mir anfangs richtig mies und ich musste alle mentalen Tricks anwenden, damit ich nicht aus dem Rennen stieg. Die Stimmung an der Strecke war sensationell und ich bedanke mich bei jedem einzelnen Zuschauer für’s mega anfeuern – ohne EUCH hätte ich es an diesem Tag glaube ich sonst nicht geschafft, die Ziellinie überhaupt zu überqueren. Schlussendlich konnte ich noch einen passablen Marathon laufen und schaffte es, meine Position zu halten und kam nach 9:33:00 Std. als 4te Dame gesamt ins Ziel.

Das ist eine deutliche Verbesserung zu meinem letzten Start hier von 2015 wobei ich 9te wurde. Ich träume jetzt schon von 2018 und einem Podestplatz – ich bleibe jedenfalls dran und werde alles versuchen, dies das nächstes Jahr zu schaffen!

Thomas lief es ebenfalls nicht 100% gut wurde aber in einer Zeit von 9:18:43 Std. trotzdem sehr starker 19ter in der Profiklasse!

Jetzt werde ich ein paar Tage locker Trainieren und freue mich schon auf die zweite Saisonshälfte. Die genaue Rennplanung werde ich dann noch bekanntgeben.

Euch viel Spaß bei allem was ihr bei dem tollen Wetter noch so vor habt – genießt den Sommer 😉

Eure,

Bianca

 

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