Rennbericht: Ironman 70.3 St. Pölten

Veröffentlicht: 24. Mai 2017 in NEWS

Heuer hat es mit dem Start beim Ironman 70.3 St. Pölten wieder geklappt und ich freute mich, wieder bei einem meiner Lieblings-Heimrennen mit am Start stehen zu dürfen.

Ich reiste mit Tommy am Donnerstag in St. Pölten an. Es war wahnsinnig heiß, hatte bis zu 32°C und man konnte fast nicht schlafen. Am Wettkampftag hatte der Wetterbericht allerdings genau zur Rennzeit – den gesamten Sonntagvormittag – sehr schlechtes Wetter gemeldet (10°C und starker Regen). Als dann am Renntag um 3:45 Uhr unser Wecker klingelte und ich hörte, wie es plätschert, zog es mir ein Lächeln ins Gesicht und dachte mir wieder mal, das ist genau mein Wetter und wird ein guter Tag! Tommy hatte zwar nicht so eine Freude, überwindete sich aber trotzdem und wir joggten gemeinsam bereits im Neoprenanzug gekleidet direkt von unserem Zimmer zum Start.

Um 7:00 Uhr viel der Startschuss für die Männer und um 7:03 Uhr hüpften wir Frauen ins Wasser. Ich konnte lange Zeit mit der Spitze (Laura Philipp) mitschwimmen, doch beim Landgang über die Brücke in den zweiten See (hier wird in zwei Seen geschwommen), verlor ich den Anschluss und kam als 5te Dame aus dem Wasser.

Beim Wechsel aufs Rad habe ich wieder einmal ein bisschen gepatzt, hatte die Spitze aber immer noch in Sichtweite. Die ersten Kilometer auf dem Rad wollte ich gleich aufholen, damit ich die Spitze nicht ganz verlor. Ich bemerkte jedoch gleich von Anfang an, dass die Radbeine nicht so wirklich super sind und konnte nicht aufholen. Somit kämpfte ich mich total alleine über die 90km und stieg, immer noch an 5ter Stelle liegend, vom Rad ab.

Der zweite Wechsel ging dann besser und ich fühlte mich beim Laufen von Anfang an gleich richtig gut und fand auch gleich mein Tempo. Ich konnte den gesamten Halbmarathon konstant durchrennen aber leider keinen Platz mehr gut machen, dazu war der Abstand nach Vorne etwas zu groß. Somit erreichte ich das Ziel schlussendlich auf dem 5ten Platz.

Das ist bisher meine beste Platzierung beim Ironman 70.3 St. Pölten und ich freu‘ mich riesig, dass ich mein Ziel – eine Top 5 Platzierung – geschafft habe. Viel mehr freut es mich aber, dass mir das Rennen so mega Spaß gemacht hat und der Abstand ganz nach Vorne auch immer kleiner wird. Danke an alle für’s Anfeuern an der Strecke und natürlich an alle die mir die Daumen gedrückt haben!

Die Formkurve steigt und ich bin voll motiviert für die nächsten Trainingseinheiten und freue mich schon wieder auf meinen nächsten Renneinsatz am 11.06.2017 beim Ironman 70.3 in Rapperswil (CH).

Tommy hatte leider schwer mit der Kälte und Nässe zu kämpfen und konnte seine Leistung nicht abrufen. Trotzdem schaffte er es bei seinem ersten Profistart auf den guten 24. Platz!

Eure,
Bianca 🙂

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