Archiv für Mai, 2015

Rennbericht: Ironman 70.3 St. Pölten

Veröffentlicht: 19. Mai 2015 in NEWS

Das fünfte Mal, war ich nun mit dabei beim Ironman 70.3 St. Pölten – eines meiner absoluten Favoriten Rennen.

Beim Schwimmen konnte ich mit der Verfolgergruppe gut mithalten und ich kam nicht weit hinter der Spitze aus dem Wasser. Die harte Arbeit im Winter hat sich ausbezahlt.

Auf dem Rad, wollte ich gleich ordentlich Druck machen – da ich da,  nach der tollen Radperformance beim Ironman 70.3 in Frankreich, meine Chance sah. Doch das wollte ich dann auch nur, konnte aber leider nicht – total schwarzer Tag für mich auf dem Rad. Ich verlor einige Plätze und kämpfte nur noch gegen mich selbst. Die Schenkel brannten wie Feuer aber ich konnte nicht wirklich Vollgas geben. Ich kämpfte mich trotzdem in die zweite Wechselzone, denn Aufgeben kam nicht in Frage!

Beim Wechsel auf die Laufstrecke, hatte ich dann glücklicherweise nach 3-4 Kilometern wieder das Flow-Gefühl, dass ich beim Laufen so kenne und ich konnte einen soliden Halbmarathon hinlegen. Nach dieser Trainingsvorbereitung beim Laufen, stimmt mich das sehr positiv.

Schlussendlich erreichte ich den 14. Gesamtrang. Auf der einen Seite war das sehr enttäuschend für mich, aber auf der anderen Seite war ich auch glücklich, dass ich bis ins Ziel gekämpft habe und bin jetzt noch mehr motiviert, da ich total schmerzfrei bin und wieder gut trainieren kann – next big stop – IRONMAN Klagenfurt am 28. Juni – ich werde bereit sein 🙂

Bei mir lief es zwar nicht so ganz gut, dafür hatte aber mein Tommy einen sensationellen Tag und er zauberte eine unglaubliche 4h 16min hin, wobei er den sau starken 3. Platz in seiner AK erreichte!11070945_371901516339000_2505389375683701071_n[1] 11204939_371902316338920_8135052576445808483_n[1] Bianca_Steurer-650x435[1]Bilder: Thomas Bader (VTRV)

Rennbericht: Ironman 70.3 Pays d’Aix

Veröffentlicht: 8. Mai 2015 in NEWS

Mhhh, das war mir so ein Rennen. Soll, kann oder darf ich starten? Das waren meine Gedanken die Wochen und Tage vor dem Rennen, da ich 3 Wochen absolut keine Laufkilometer machen konnte. Mein Ischiasnerv machte es mir nicht leicht.

Am Rennvortag versuchte ich noch die lockeren 4km, welche ich meistens einen Tag vor dem Rennen absolviere zu machen. Da war mir eigentlich schon klar, bis ins Ziel komme ich eh nicht, da ich keinen runden sondern eher einen humpeligen Gang hatte. Ich habe mit dem Trainer ausgemacht, mit zu Schwimmen und Radzufahren und bei Schmerzen sofort auszusteigen.

Gesagt getan. Am Renntag hatte ich eigentlich überhaupt keine Anspannung, da ich mir ja zu 95% sicher war, dass ich eh nicht bis ins Ziel kommen werde. Trotzdem versuchte ich mich zu konzentrieren und alles zu geben. Der Wasserstart klappte ganz gut und ich konnte ein gutes Tempo anschlagen und bis am Ende des Schwimmens durchhalten. Ich fand zwar leider keinen „schnellen Beine“ und bin alles ziemlich alleine geschwommen.

Auf dem Rad kontrollierte ich dann gleich, ob ich keine Schmerzen hatte durch die harte und bergige Radstrecke in den Bergen von Aix en Provence – die haben es nämlich schon in sich. Ich spürte nichts und konnte richtig Gas geben und mein Tempo fahren und den letzten harten Berg sogar noch richtig scharf attackieren.

Bei der zweiten Wechselzone angekommen, machte ich mir ehrlich gesagt keinen Stress mehr, da ich ja dachte, für mich ist das Rennen jetzt hier eh vorzeitig beendet. Ich schlüpfte in die Laufschuhe und startete aber trotzdem. Und dann beim Laufen, keine Schmerzen, kein Ziehen, kein Stechen – nichts! Ok, dann Laufe ich halt weiter. Hat sich anfangs auch gar nicht mal so schlecht angefühlt, wie ich mir das vorgestellt hatte – nach so keiner Laufvorbereitung. Es waren 4 Runden mit je 5km zu Laufen. Die ersten zwei Runden gingen ja noch, aber nach 10km war die Laufmuskulatur total erschöpft und es war für mich nur noch ein harter Kampf bis ins Ziel. Ist ein total blödes Gefühl, wenn man bei seiner „eigentlich“ stärksten Disziplin so drosseln muss.

Schlussendlich kam ich aber noch als siebte Dame gesamt ins Ziel und verfehlte nur um knappe Minuten die vorderen Ränge.  Zudem, dass ich mit der Erwartung gestartete bin, das Ziel eh nicht zu erreichen, bin ich überaus glücklich, dass ich mich bis ins Ziel gekämpft habe und viel mehr freut es mich, dass ich den Schmerz beim Ischias vernichtet habe und jetzt hoffentlich wieder normal ins Training und die Vorbereitungen für die nächsten Rennen einsteigen kann.

Besonders freut es mich auch, dass Thomas mit seinem starken 6ten Rang in seiner AK den Slot für die Ironman 70.3 WM in Zell am See geholt hat.

Our next stop – Ironman 70.3 St. Pölten am 17.05.2015.