Rennbericht: Ironman Mallorca

Veröffentlicht: 28. September 2014 in NEWS

Meinen ersten Ironman habe ich nun auch geschafft. Now, I AM AN IRONMAN 🙂

Am Renntag hatten wir hawaiianische Bedingungen. Schwimmen ohne Neoprenanzug und Temperaturen um die 27°C beim Laufen verlangten alles von einem ab.

Beim Schwimmen hatte ich gleich mal Kontakt mit einer Qualle, welche alle meine Zehen richtig zum Brennen brachte. Naja, ich blieb ruhig und dachte mir nur, dass wird noch ein langer Tag, bis dahin wird dieser Schmerz wohl nachlassen. Ich kämpfte mich von Boje zu Boje wobei ein Männer-Age-Group Pulk nach dem anderen mich im wahrsten Sinne des Wortes überrollte. Schlussendlich stieg ich mit einer Zeit von 57 Minuten aus dem Meer und freute mich auf die 185km lange Radstrecke.

Auf dem Rad, hielt ich mich strickt an den Tipp meines Trainers und fuhr sehr entspannt an. Überrascht war ich an diesem Tag, wie schnell die Kilometer und Zeit vergangen ist. Schwups und schon waren 50km gefahren. Ich war oft alleine auf dem Rad, doch dann kam ein Männer-Age-Group Pulk nach dem anderen. Welche auch die ein oder andere Dame mit nach vorne zog. Es ist sehr schade, dass hier nicht fair gespielt wird bzw. auch nicht immer fair gespielt werden kann. Daher freute ich mich sehr auf den langen Anstieg, auf’s Kloster Ljuc welchen ich super bewältigen konnte und einige wieder einholen konnte. Ich habe mir die Kräfte gut eingeteilt und freute mich auch wahnsinnig auf den abschließenden (meinen ersten) Marathon.

Auch hier hielt ich mich von Anfang an etwas zurück und ging den Marathon etwas entspannt an. Ich fühlte mich richtig gut und locker und hatte nur ganz am Anfang kurze Magenkrämpfe und etwas Seitenstechen. Es waren 4,5 Runden zu laufen. Wobei ich mit der zweiten Runde mental am meisten zu kämpfen hatte. Ich muss aber sagen, solch einen starken Tag hatte ich bis dato mental noch nie in einem Rennen. Ich grinste über beide Ohren und bekam dann auch in der letzten Laufrunde von einer Plakat-Halterin, auf welchem KEEP SMILE 🙂 stand, noch zugerufen „You are my hero of today!“ – Das ist doch cool 🙂

Mit einer Marathonzeit von 3:17 Stunden – über welche ich mich am meisten freue, erreichte ich schlussendlich in einer Zeit von 9:54 Stunden den 10ten Gesamtrang und bin damit sehr zufrieden. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mir vielleicht schon etwas mehr erwartet, aber die Damen ganz vorne, sind einfach der absolute Wahnsinn.

Jetzt freue ich mich jedenfalls auf meine Saisonspause und mache einfach mal, dass auf was ich gerade Lust und Laune habe. Schwimmen, Radfahren und Laufen muss ich aber jetzt mal auslassen. Es wird zwar nicht lange Dauern und dann kribbelt es eh schon wieder und ich muss wieder anfangen zu Trainieren. Was die neue Saison bringt, weiß ich noch nicht, aber ich halte euch auf dem Laufenden.

Greetings from Mallorca 🙂

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