Rennbericht: TransVorarlberg Triathlon

Veröffentlicht: 1. September 2014 in NEWS

Das war leider nicht ganz so, wie ich mir meinen ersten Start beim TransVorarlberg Triathlon vorgestellt hatte.

Beim Schwimmen kam ich noch super weg und konnte ein super Tempo halten. Ich stieg als zweite Dame mit geringem Abstand auf die Spitze aus dem Wasser, was mich sehr motivierte weiterhin ordentlich Gas zu geben.

Diese Motivation ließ aber kontinuierlich im Verlauf des Rennens nach. Bis etwa zur Hälfte der Radstrecke, ging es noch halbwegs gut, aber danach musste ich schwer mit mir selbst kämpfen. Die Beine wollten einfach, nicht das hergeben, was ich mir so vorgestellt hatte. Ich versuchte möglichst wenig nachzudenken und die Atmosphäre mit den Zuschauern auf meiner Heimstrecke etwas zu genießen und freute mich eigentlich auf den langen Anstieg von Schoppernau bis an den Tannberg um dort nochmals anzugreifen. Da ich ja eigentlich harte, bergige Strecken sehr gerne mag. Diesmal war es aber leider nicht der Fall. Es war eine richtige Quälerei bis zum Tannberg. Ich war lange auf Platz zwei liegend, wurde dann aber bei der Nesslegg, noch vor dem Tannberg, von der später Zweit- und Drittplatzierten eingeholt. Etwas Regen und die kühlen Temperaturen kühlten mich bei der Abfahrt nach Lech so aus, dass ich auf den Pedalen nur so dahin zitterte. Eigentlich mag ich solche Verhältnisse sehr gerne, mich hatte es selbst ja auch gar nicht so gefroren, aber mein Körper hatte keine Freude damit.

Beim Wechsel vom Rad aufs Laufen, ging es dann weiter mit meiner Unglücksserie. Ich vergaß meine Verpflegung im Wechselbeutel und musste nach 100m nochmals umkehren und mir nochmals meinen Wechselbeutel raussuchen lassen. Somit war die Motivation natürlich noch weiter im Keller. Die erste der zwei 6 Kilometer Laufrunden kämpfte ich bereits total erschöpft vor allem mental mit mir selbst. Damit nicht genug, beim Anfang der ersten Laufrunde im steilen Anstieg hatte ich so einen Krampf, dass es mir das Bein komplett einzog und ich mit einem Bein das stand. Ich humpelte blieb stehen und wollte einfach nur noch ins Ziel kommen. Irgendwie schaffte ich das dann auch und konnte wenigsten meinen 4. Platz beibehalten.

Den Landesmeistertitel als beste Vorarlbergerin holte ich mir aber dennoch.

Tommy ging’s ebenfalls nicht so gut und hatte ähnliche Probleme wie ich. Er schaffte es aber auf den starken 11. Gesamtrang.

Ich bin glücklich, dass wir es beide geschafft haben, mit solchen Problemen bis zum Schluss gekämpft zu haben und denke, dass es für unsere Premiere auf der Langdistanz beim Ironman in Mallorca am 27. September sicher ein gutes Training für den Kopf war. Wir werden sehen, ich freue mich auf jeden Fall auf unser letztes Rennen dieser Saison, komme es wie es wolle!

Danke an all die zahlreichen Zuschauer und Anfeuerung an der Strecke! Ihr wart der Hammer! Es ist nur Schade, dass wenn man beim Heimrennen keinen guten Tag erwischt und die Zurufe und Anfeuerungen nicht mit voller Energie und einem „Grinser im Gesicht“ erwidern kann. Aber ohne euch hätte ich das Ziel vermutlich gar nicht erreicht – Danke euch!!

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Kommentare
  1. Artur Vögel sagt:

    Hallo bianca und Tom! Gratuliere euch zu dieser super Leistung. Trotz Problemen habt ihr hervorragende Plätze erreicht. Ich habe das Rennen in andelsbuch verfolgt. Weiterhin viel kraft und Ausdauer. Es geht sicher wieder noch besser. Liebe Grüße. Artur vögel

    Von meinem iPad gesendet

    >

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