BS Coaching

Veröffentlicht: 16. Oktober 2018 in NEWS

wer möchte von mir gecoacht werden

biete individuelle trainingspläne mit zugehörigem coaching für jedermann/frau  🏊🏻‍ 🚴‍ 🏃🏼‍ 💨

nachdem ich auf eine 🔟 jährige expertise im triathlonsport zurückblicken kann, möchte ich diese nun gerne weitergeben (zb; tipps&tricks ☝🏻 rundum den triathlonsport, ernährungsberatung 🍏 im sport sowie das zeitmanagement  sport und beruf)

freu‘ mich über eure nachricht!

email: bianca-m.steurer@aon.at

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Rennbericht: Ironman Italy

Veröffentlicht: 26. September 2018 in NEWS

Mein zweiter Versuch beim Ironman in Italien an den Start zu gehen ist dieses Jahr geglückt und war für mich gleichzeitig ein toller Saisonabschluss. Nachdem ich letztes Jahr zwei Tage vor dem Wettkampf, bei einer Trainingsausfahrt mit dem Rad stürzte und aufgrund schwerer Schürfwunden nicht starten konnte, bin ich über den diesjährigen Ausgang sehr glücklich.

Der Startschuss viel am Samstag um 7:35 Uhr und wir Profis hatten die Ehre bei einer Wassertemperatur von 24,8 Grad ohne Neopren und mit ein paar netten dumbo Quallen uns auf die 3,8km lange Schwimmstrecke zu begeben. Da wollten dann alle so schnell wie möglich aus dem Wasser. Leider habe ich die Gruppe mit den schnelleren Schwimmerinnen von Anfang an nicht halten können und war die komplette Strecke alleine (mit ein paar Quallen) unterwegs.

Ich wechselte an 6ter Stelle liegend auf’s Rad. Anfangs habe ich versucht mich ein wenig zurückzuhalten und die Sache nicht zu schnell anzugehen. Durch den Wind und die Hitze hatten wir schon zwei Faktoren, die einem bei den 180km auf einmal Probleme bereiten könnten. Vom Gefühl her dachte ich nach 140km dass ich noch mehr als genügend Reserven habe und am Schluss auch noch stark Fahren kann. Dem war aber nicht wirklich so und die letzten 40km waren ziemlich zäh.

Mit knapp 2 Minuten Rückstand auf die Podestplätze wechselte ich vom Radfahren zum Laufen. Die ersten Schritte fühlten sich richtig, richtig hart an und ich musste schon bei der ersten Verpflegungsstation kurz stehen bleiben und mich mit Eis runterkühlen. Ich hatte die Temperaturen auf dem Rad etwas unterschätzt und bin schon fast überhitzt in den Marathon gestartet – was sich nicht gerade angenehm anfühlte. So ging es dann weiter und ich lies bei jeder Verpflegungsstation viel Zeit liegen, was mir durchaus bewusst war, ich es aber nicht riskieren wollte komplett zu überhitzen und gar nicht ins Ziel zu kommen.

Schlussendlich konnte ich mich nach einer langen Aufholjagd doch noch auf den 3. Platz vorarbeiten und erfüllte mir somit eines meiner lang ersehnten Ziele – ein Podiumsplatz bei einem Ironman!

Jetzt geht es in die Saisonpause und ich darf wieder mal machen was ich will. Was ja bei mir eigentlich Sport ist und es mir daher immer etwas schwer fällt Pause zu machen. Aber ich werde meinem Körper die Zeit für die Erholung geben, damit ich nächstes Jahr nochmals eine Schippe drauflegen kann und meine neu gesteckten Ziele erreichen kann. Good things take time!

Abschließend mit der Saison möchte ich mich natürlich bei jedem Einzelnen bedanken, der mich auf meinem sportlichen und abenteuerlichen Weg unterstützt und begleitet! Ich bin wirklich dankbar euch alle an meiner Seite zu haben und ihr mir das alles ermöglicht!

Wünsche euch eine schöne Herbstzeit und ich melde mich, sobald ich wieder neue Pläne und Ziele für 2019 geschmiedet habe 😉

Eure, Bianca

Thx to Andrea Guerriero for the pics!

 

 

Rennbericht: Trans Vorarlberg Triathlon

Veröffentlicht: 28. August 2018 in NEWS

Mein Heimrennen und eines meiner absoluten Lieblingsrennen ist nun auch Geschichte und ich kann es noch immer kaum glauben, dass es so für mich ausgegangen ist!

Ich habe die letzten Tage vor dem Rennen sehr viel und hart trainiert und hatte nicht das Gefühl, dass mein Trainer das Rennen so ernst nimmt wie ich ich es gerne gehabt hätte, trotzdem habe ich natürlich alles gemacht, was mein Coach Robert Mücke mir sagte 😉 und kann nur Danke sagen, dass er mich so schnell macht und so gut coacht, dass ein Rennen auch als Vorbelastung derart gut ausfallen kann.

Am Sonntag nach dem Schwimmen, war ich etwas überrascht, dass ich nicht ganz vorne mit aus dem Wasser stieg, da ich dachte, dass ich doch sehr schnell unterwegs war. Mit knapp 15 Sekunden Rückstand auf die Führende Yvonne Van Vlerken kam ich in die erste Wechselzone. Ich wusste aber, dass ich mit einem schnellen Wechsel, die Zeit gleich wieder reinholen konnte, da ich nichts überziehen musste, weil ich die kalten Temperaturen ja sehr gerne habe im Wettkampf. So war es dann auch und ich ging direkt hinter Yvonne auf die Radstrecke.

Beim ersten langen Anstieg von Bregenz nach Langen, hat Yvonne gleich ordentlich Druck gemacht und ich musste hart kämpfen um nicht wegzufallen. In Langen angekommen holte uns bereits eine weitere starke Athletin – Nina Derron – ein und ich wollte diese natürlich nicht davonziehen lassen und hab‘ nochmals einen Gang zugelegt. Dann habe ich, dank meinem Heimvorteil, früh versucht, die Gruppe zu sprengen und bin jeden noch so kleinen Hügel und jede Kurve – welche ich in und auswendig kenne – so scharf und schnell gefahren, wie ich nur konnte und fühlte mich dabei richtig stark. Durch meine Attacken habe ich schon früh im Rennen ordentlich Körner gebraucht, war aber trotzdem überrascht, dass ich wirklich von den zwei Mädels weg kam. Beim langen etwas flacheren Streckenabschnitt von Egg bis nach Schoppernau habe ich dann versucht nicht zu überpacen aber auch nicht meinen aufgebauten Vorsprung zu verlieren. Was mir glücklicherweise und dank den zahlreichen Zuschauern – rundum meiner Familie und vieler meiner Freunde – tatsächlich gelungen ist. Vielen vielen Dank an dieser Stelle an jeden Einzelnen an der Strecke – ihr wart der absolute Wahnsinn! Mit einem Vorsprung von knapp 4 Minuten kletterte ich mit dem Rad den Hochtannbergpass hoch. Kurz vor dem Gipfel, war mein Tank dann leer und ich musste sehr schwer kämpfen. Ich schaffte es aber trotzdem und kam mit gut 4,5 Minuten Vorsprung in die zweite Wechselzone und begab mich als Führende auf die Laufstrecke.

Die Beine waren alles andere als leicht und die ersten Schritte beim Laufen fühlten sich sehr unangenehm und schmerzhaft an. Ich dachte mir nur, den anderen Mädels wird es nicht anders gehen und ich kämpfte um jeden Schritt und jede Sekunde. Ohne meinen Freund, und seine immer passenden Worte, welche er mir in jeder Situation immer zuruft, hätte es aber durchaus anders ausgehen können – Danke Schatz für deine perfekte Betreuung! Nach der ersten 6km Runden von den zwei, welche zu laufen waren, hatte ich immer noch 4 Minuten Vorsprung und langsam glaubte ich, dass ich es heute wirklich schaffen könnte, als Erste über die Ziellinie zu laufen. Bei der zweiten Runde hatte ich dann nochmals Krämpfe bei einem sehr steilen Anstieg und einmal knickte ich um, weil ich auf einen großen Stein gehüpft bin – da dachte ich mir nur: „Mach‘ jetzt ja keinen Blödsinn, brich dir nicht noch das Bein und konzentriere dich!“ Beim letzten Wendepunkt – 3km vor dem Ziel, konnte ich keine meiner Verfolgerinnen sehen und da wusste ich, den Sieg gebe ich nicht mehr her. Die Emotionen kamen in mir hoch und die Gedanken an die sehr vielen harten Trainingseinheiten, über alle Freunde und die Familie an der Strecke lösten starke Gefühle bei mir aus und ich hatte nur noch Gänsehaut bis ins Ziel und war mega happy, dass ich als Siegerin beim diesjährigen Trans Vorarlberg Triathlon, trotz einer durchaus sehr starken Besetzung, über die Ziellinie laufen durfte!

Herzlichen Glückwunsch auch an all‘ meine Teamkollegen: Sebastian Neef ebenso zum Sieg sowie Roman Deisenhofer zu Platz 3 und Lena Berlinger zu Platz 2!

Ich möchte mich bei allen und vor allem beim Veranstalter, allen Helfern und dem OK-Team (Thomas&Johannes Kofler, Günther Forster, Dominik Berger und vielen mehr!) für diesen richtig genialen Tag bedanken. Danke auch an Denny vom Tannbergerhof für die tolle Überraschung am Abend mit dem geilsten Team! Solche Tage vergisst man als Sportler nie mehr in seinem Leben und das ist es, was der Sport ausmacht und das Leben für mich so lebenswert macht! #thankful

Thx an @Frederick Sams für die coolen Bilder!

Next stop: Challenge Walchsee 02. September 2018 🙂

Rennbericht: Challenge Turku (Finnland)

Veröffentlicht: 17. August 2018 in NEWS

Mit gemischten Gefühlen reiste ich letzte Woche mit Thomas nach Finnland zu meinem ersten Start beim dortigen Challenge Rennen. Ich habe mein Training nur eine Woche nach der Langdistanz in Roth wieder vollgas aufgenommen und anfangs wohl ein bisschen übertrieben – was mir ein paar ungewollte Ruhetage bescherte. Trotzdem wollte ich meine Rennplanung durchziehen und auch das Trainingsrennen in Regensburg über die olympische Distanz, sind mir mit einem Sieg und fast einer 1/4 Stunde Vorsprung geglückt. Somit stand der Reise in den Norden nichts mehr im Wege.

Die Challenge Veranstaltung in Turku ist wirklich absolut top organisiert und die Athleten wurden alle sehr herzlich Empfangen. Es war überhaupt nicht stressig vor dem Rennen und ich konnte es nur kaum noch bis zum Startschuss am Sonntag erwarten.

Um 9:00 Uhr ging es dann endlich los und wir Mädels kämpften zusammen mit den Profimännern – wir durften zusammen starten – um die schnellsten Beine im Fluss. Ich hab‘ wirklich schnelle Beine eines männlichen Profis erwischt und mich damit selbst mit einer schnellen Schwimmzeit und geringem Abstand bis ganz nach vorne überrascht.

An 4ter Stelle liegend nahm ich den flachen Radkurs in Angriff. Endlich hatte ich nach den letzten zwei Rennen wieder mal richtig gute Radbeine und ich hämmerte von Anfang an richtig hart in die Pedale. Bis zum Ende der 90km konnte ich mich fast bis ganz zur Spitzengruppe vorarbeiten und fand mich dann sogar mit der dortig zweitplatzierten im Wechselzelt zum Laufen beim Schuhe anziehen wieder.

Ich wechselte schnell und war nur 30 Sekunden hinter der Führenden – dabei hab‘ ich mir das erste Mal gedacht, heute kann ein richtig guter Tag werden. Leider bemerkte ich aber, dass ich durch das harte Radfahren keine Beine mehr zum Fliegen hatte. Eine starke Läuferin (spätere Siegerin) überholte mich bereits nach den ersten Kilometern. Ich kämpfte hart und lange Kopf an Kopf um den dritten Platz mit Yvonne van Vlerken. Leider musste ich ihr auf dem letzten Kilometer – beim Zielsprint – den Vortritt lassen und beendete das Rennen an 4ter Stelle. So schnell kann sich das Blatt wenden. Ich habe alles gegeben und bin super happy, mit meiner Leistung, mehr war einfach nicht drinnen. Ich war jetzt ziemlich lange noch zerstört und richtig müde von dem harten Fight am Schluss – freue mich aber bereits auf die nächsten Rennen die anstehen und bin motivierter den je um es endlich bis ganz an die Spitze zu schaffen!

Das nächste Trainingsrennen ist bereits diesen Samstag, wo ich beim Jannersee Sprint Triathlon in Lauterach am Start stehen werde.  Nächsten Sonntag geht es dann gleich weiter mit einem meiner absoluten Lieblingsrennen und meinem Heimrennen – dem Trans Vorarlberg Triathlon – wo ich wieder die Ehre habe, mich mit Yvonne van Vlerken zu batteln 😉 mal schauen, ob ich es diesmal schaffe, mich erstmals vor ihr zu platzieren. Ich würde mich freuen, so viele wie möglich von euch an der Strecke zu sehen und ihr mich über mein Limit pusht! Am Sonntag um 8:00 Uhr fällt dort der Startschuß in Bregenz – ich werde vorbereitet sein!

Eure, Bianca

Thx @Challenge Finland for the pictures!

 

Rennbericht: Challenge Roth

Veröffentlicht: 4. Juli 2018 in NEWS

Mein erster Start beim Klassiker unter den Langdistanzrennen, der Challenge in Roth, war ein tolles Erlebnis mit einer unglaublichen Atmosphäre und Rund 200.000 Zuschauern fast unvorstellbar!

Ich reiste bereits am Mittwoch in Roth an und wurde liebevoll von meiner Homestay Familie in Empfang genommen – herzlichen Dank an die Familie Feyerfeil-Maas, für eure Gastfreundschaft und die tollen Tage! Es war alles ganz entspannt, ich hatte keinen Stress und konnte nochmals meine letzten Energiereserven mental und körperlich auftanken um top fit an der Startlinie zu stehen.

Am Sonntag um 6:33 Uhr fiel dann der Startschuss der Damen und wir kämpften uns im Main-Donau-Kanal über die 3,8km lange Schwimmstrecke. Ich hatte ein relativ entspanntes Schwimmen und konnte mit der Verfolgergruppe glücklicherweise gut mithalten. Nachdem ich etwa 10 Tage nicht im Wasser war (aufgrund meiner Mittelohrentzündung vor 3 Wochen) war ich mir nicht so sicher, ob ich das schaffen würde – es hat aber trotzdem geklappt! Somit stieg ich als 6te Dame zusammen mit den Top-Athleten (Yvonne van Vlerken, Laura Sidall und Kaisa Sali) aus dem Wasser.

Beim Wechsel auf’s Rad spürte ich ab den ersten Kilometern gleich, dass ich heute nicht meine Bomben-Radbeine hatte und habe mir nach etwa 20 Kilometer wirklich überlegt, das Rennen zu beenden. Es war mir fast nicht möglich, in der Gruppe (natürlich mit korrektem Abstand) mitzufahren und ich war von Anfang an gefühlt nur voll am Limit. Mir viel dann aber ein, dass ich keinen Plan B hatte und ich somit weiter fahren muss! Meine ersten Gedanken mit der Gruppe zusammen im Wechsel vorne die Aufholjagd nach ganz vorne zur Spitze zu starten, wandelte sich somit gleich mal um in: „Versuche einfach so lange wie nur möglich irgendwie die Mädels der Verfolgergruppe nicht aus den Augen zu verlieren!“ Nach 110 Kilometern – von welchen ca 100 Kilometer im gefühlten Maximalbereich waren – verlor ich die Gruppe und kämpfte mich alleine irgendwie in die zweite Wechselzone.

Immer noch auf Platz 6 liegend wechselte ich auf den abschließenden Marathon. Ich war überrascht, dass der Abstand bis zu den anderen Mädels nicht so groß war – viel mehr Gedanken waren es dann aber nicht und ich wollte ’nur‘ noch einen schnellen Marathon laufen. Denn mir ging es bereits öfters so, wenn ich sch… Radbeine hatte dann lief es dafür beim Laufen richtig gut. So war es dann auch wirklich und ich habe von Anfang an gleich ein gutes Tempo für mich gefunden. Bei km 30 stand es dann allerdings auch spärlich um meine Energiereserven und die letzten etwas schwierigeren Kilometer über große Pflastersteine und bergauf verlangten einem am Ende nochmals alles ab. Nach vorne ging leider nichts mehr – da die Mädels dort auch richtig gut gelaufen sind. Somit konnte ich meinen 6. Platz mit einer fast halben Stunde Vorsprung auf die 7. platzierte bis ins Ziel bringen. Die anderen 5 Mädels vor mir waren einfach eine Klasse für sich und sind nun mal die Weltspitze!

Mit einer Zeit von 9:02 Std. konnte ich meine bisherige Bestzeit um eine viertel Stunde verbessern. Mein insgeheimes Ziel von 8:50 Std. habe ich leider nicht geschafft. Da ich aber bei weitem keinen perfekten Tag hatte (wobei das natürlich immer schwierig ist) bin ich der Meinung und Glaube ich fest daran, dass ich irgendwann schon noch weiter vorne und vielleicht sogar ganz vorne mitmischen kann. Ich bleibe jedenfalls dran und versuche alles, um meine Träume zu erfüllen!

Jetzt gönne ich mir mal ein paar ruhigere Tage – ohne einen Trainingsplan (dafür mit Arbeiten ;-)) und werde mich dann an die konkrete Planung für meine zweite Saisonhälfte machen.

Hoffe ihr seid auch auf der Jagd nach euren Träumen! 😉

Eure, Bianca

Countdown Langdistanz Roth :)

Veröffentlicht: 26. Juni 2018 in NEWS

Nach einer harten Vorbereitungszeit – so hart habe ich noch nie trainiert – sind die Hausaufgaben vom Coach gemacht.  Meine letzten zwei ‚kleineren‘ Wettkämpfe, darunter das Luschnouar Ironmännli und die Premiere des Bregenz Triathlon über die olympische Distanz, haben mir noch den letzten Feinschliff gegeben und mit jeweils zwei Siegen nochmals mein Selbstvertrauen gestärkt! Nun freue ich mich riesig auf mein erstes Langdistanzrennen heuer bei der Challenge in der Triathlonstadt Roth (Deutschland).

Ich bin schon leicht angespannt, werde morgen nach Roth anreisen und mich mental auf einen harten Fight einstellen. Ein hammer Starterfeld sowie heiße Temperaturen versprechen ein spannendes Rennen! Bitte drückt mir am Sonntag (01.07.) alle ab 6:33 Uhr fest die Daumen, denkt an mich und sendet mir so viel Energie wie es nur möglich ist! Ich habe mir sehr viel vorgenommen und fühle mich bereit, alles aus mir herauszuholen, damit ich am Ende happy über die Ziellinie laufe!

Eure, Bianca

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Laufkurs vorbei an der Festspielbühne, Foto: @Philipp Steurer

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Harter Kampf bergauf nach Möggers, Foto: @Bregenz Triathlon

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Happy at the Finishline, Foto: @Philipp Steurer

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Luschnouar Ironmännli (Landesmeister/in), Foto: @VTRV

Rennbericht: Ironman 70.3 St. Pölten

Veröffentlicht: 31. Mai 2018 in NEWS

Ich habe mich sehr rasch von meinem letzten Rennen (der Challenge Lissabon) erholt und war voll motiviert für den Ironman 70.3 in St. Pölten.

Beim Schwimmen habe ich diesmal die Beine der schnelleren Truppe leider nicht halten können und musste nach ein paar hundert Metern gleich abreisen lassen. Somit kämpfte ich mich alleine über die 1,9km in den zwei Seen. Glücklicherweise war der Abstand nach Vorne dann aber trotzdem nicht so extrem groß.

Die Taktik, auf dem Rad, am Anfang etwas langsamer zu starten und erst ab der Hälfte Gas zu geben, habe ich gleich mal über Bord geworfen und ich bin einfach wie Irre losgefahren. Leider spürte ich aber bei dem ersten kleinen Anstieg schon, dass ich an diesem Tag nicht gerade die besten Beine hatte. Trotzdem kämpfte ich weiter und weiter bis ich schlussendlich sogar ein paar Profimänner einsammeln konnte (die starteten 5 Minuten vor uns Frauen). Somit war die Motivation für die letzten 30 Kilometer natürlich nochmals gestiegen und ich hab‘ nochmals alles gegeben.

Beim Wechsel zum Laufen habe ich mich gleich ganz gut gefühlt und es hat richtig Spaß gemacht loszulaufen. Im Nacken lauerte mir – die zurzeit sehr starke Läuferin Eva Wutti (Marathonbeszeit 2:37 Std.) und ich wusste, dass der Abstand nicht groß war, aber dies motivierte mich fokussiert und so schnell wie möglich zu Laufen. An den Verpflegungsstationen wollte ich möglichst wenig Zeit verlieren, was garnicht so einfach war,  denn es war richtig heiß. Meine Laufform steigt aber von Rennen zu Rennen und somit konnte ich den tollen 5 Rang mit einer für mich neuen Bestzeit auf dieser Strecke bis ins Ziel bringen und es konnte mich niemand mehr einholen.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, wobei ich mich über ein Podium natürlich noch sehr viel mehr gefreut hätte. Allerdings wusste ich, dass ich für ein Top 3 Platz bei diesem Starterfeld einen gewaltigen Tag erwischen musste, was nach drei Mitteldistanzrennen in 4 Wochen nicht der Fall war – das war mir aber im Vorhinein schon klar. Trotzdem wollte ich unbedingt bei einem der schönsten Ironman 70.3 Rennen am Start stehen und mich mit den Besten der Besten in diesem sehr starken Feld messen. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit einem Podium vor heimischem Publikum. Ich bleibe jedenfalls fleißig und versuche nächstes Jahr noch schneller zu sein.

Jetzt werde ich noch ein paar kleinere Wettkämpfe machen um meine Schnelligkeit bis zu meinem Highlight der Challenge in Roth am 1. Juli nicht zu verlieren. Angefangen mit dem legendären Ironmännli in Lustenau diesen Sonntag! Ich freu‘ mich schon auf das kleine Spektakel im Lustenauer Ried und wenn ich einige von euch dort treffe! 🙂

Eure, Bianca