Rennbericht: Challenge Lissabon (PRT)

Veröffentlicht: 23. Mai 2018 in NEWS

Zweites Rennen und mit wiederum Rang 3 ein weiteres Podium der Saison.

Ich reiste letzte Woche kurzentschlossen mit Thomas nach Lissabon zur Challenge Lisboa. Obwohl alles wirklich auf die letzte Minute mit der Reise hinauslief, war die Anreise ganz entspannt. Wir waren sofort von der Stadt fasziniert und machten uns am ersten Tag auch gleich mal mit der Metro auf Sightseeing Tour in die tolle Altstadt. Gemütlich Cappuccino trinken und Pastéis de Nata (süße Spezialität der Portugiesen) essen, waren die perfekte Vorbereitung für das Rennen.

Am Samstag um 7:35 Uhr fiel dann der Startschuss für die Frauen. Das Schwimmen verlief genau nach Plan und ich habe versucht, immer an den Beinen einer schnelleren Schwimmerin dranzubleiben. Was mir glücklicherweise – jedoch mit sehr viel Aufwand – bis zum Schwimmausstieg gelang und ich somit dieses Mal nur noch 2 Minuten hinter der Spitze, an 5ter Stelle liegend, aus dem Wasser kam.

Auf dem Rad startete ich gleich meine Aufholjagd. Allerdings fühlte ich mich am Anfang nicht so mega gut und ging daher die erste der vier Radrunden eher ‚ruhig‘ an. Mein Ziel war es, jede Runde ein wenig schneller zu Fahren – was auch funktionierte und ich mit jeder Runde der Spitze näher kam. In der dritten Runde habe ich aufgeschlossen – nur Corinne Abraham (spätere Siegerin) war dann als Ausreißerin noch vorne und nicht mehr erreichbar für mich. Bei der letzten Runde habe ich dann nochmals alles gegeben und habe mir noch einen Vorsprung auf die 4er Mädelstruppe von etwa 1,5 Minuten rausgefahren.

Somit startete ich 30 Sekunden hinter der Führenden Corinne Abraham – ich konnte den Vorsprung von ihr in der letzten Runde sogar noch ein wenig reduzieren und fast auf sie aufschließen – in den abschließenden Halbmarathon. Bei den ersten Schritten spürte ich schon, dass dies ein guter Lauf werden könnte. Es waren 4 Runden zu Laufen und somit konnte man nach allen 2,5km sehen, wo man sich platzierungsmäßig genau befindet und was die anderen Mädels so machten. Die 4 Verfolgerinnen kamen dann aber schneller als von mir erwartet und ich fühlte mich sehr gejagt. Mein Fokus lag zu 100% bei mir, ich habe alles gegeben was ich konnte und Thomas hat mich mit seinen Worten nochmals zusätzlich gepuscht. Schlussendlich konnte mich ’nur‘ noch eine Dame (Katrien Verstuyft) überholen und ich konnte mich von den anderen Mädels sogar noch distanzieren. Somit landete ich auf dem dritten Gesamtrang.

Ich bin überglücklich mit dem Ergebnis, vor allem, weil es für mich von der Leistung her das beste Mitteldistanz Rennen war, was ich bis jetzt gemacht habe.

Die Pause zum verschnaufen ist nicht lange, denn dieses Wochenende heißt es beim Ironman 70.3 in St. Pölten bereits wieder VOLLGAS geben! 🙂

Wünsche euch noch eine schöne Woche und allen Startern viel Erfolg bei den Rennen!

Eure, Bianca

 

 

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Rennbericht: Challenge Riccione (ITA)

Veröffentlicht: 10. Mai 2018 in NEWS

Mein erstes größeres Rennen, die Challenge Riccione, ist Geschichte und ich bin super happy mit dem Saisonseinstieg.

Die Woche vor dem Rennen war ich noch mit meinem Skinfit Racing Team beim Triopening am Fuschelsee im Hotel Mohrenwirt mit dabei. Hartes Training, lustige Gespräche mit tollen Leuten und super Essen waren somit die perfekte Vorbereitung für mein erstes Rennen der Saison. Herzlichen Dank nochmals an Jacki und sein Team!

Am Donnerstag ging es dann ab Richtung Süden und ich habe auf dem Weg in Innsbruck noch meine Trainingspartnerin und Freundin Yvonne Van Vlerken mit aufgeladen und wir machten uns gemeinsam auf den Weg zur Challenge Riccione. Nach 5 Stunden Mädelsgequatsche und der Klimaanlage verlor ich am Abend leider meine Stimme und hatte enormes Halsweh. Um nichts zu riskieren, gab es für mich mehr Ruhe vor dem Rennen als geplant, doch ich nahm das sehr entspannt und dachte mir nur, dass ich dafür im Rennen dann umso mehr Power haben werde.

Der Startschuss am Sonntag fiel erst um 10:02 Uhr und somit war kein extrem frühes Aufstehen nötig und alles war sehr entspannt – bis auf ein wenig Nervosität natürlich. Beim Schwimmen im Meer fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl, obwohl ich heuer dabei erst das erste Mal im Freiwasser war. Ich liebe es einfach im Freiwasser und vor allem im Meer Wettkämpfe zu bestreiten. Ganz vorne kam ich natürlich nicht aus dem Wasser, aber der Abstand zu den besten Schwimmern war mit ca. 3 Minuten überschaubar.

Auf dem Rad versuchte ich von Anfang an mein Tempo zu fahren und wollte auf keinen Fall Yvonne (wir kamen zusammen aus dem Wasser) ziehen lassen. Das Tempo war aber schon sehr hoch und ich musste ordentlich kämpfen, Sie nicht aus meinem Sichtfeld (das ist zum Glück nicht so weit – ich bin kurzsichtig 😉 zu verlieren. Was ich bis zum Wendepunkt und dem höchsten Punkt der Strecke bei km 45 aber fast immer geschafft habe. Ich hatte keine Ahnung auf welchem Platz ich liege und konzentrierte mich eigentlich nur darauf mein Tempo konstant hochzuhalten. Beim Rückweg wo es eigentlich meist nur flach und leicht bergab ging fühlte ich mich extrem stark und ich und Yvonne wechselten ständig unsere Plätze ab um weiter nach vorne zu kommen – natürlich mit korrektem Abstand! Die letzten Kilometer gab ich nochmals alles und bei der letzten Schleife konnte ich die Führende fast noch einholen und ich wechselte somit als zweite Dame 40 Sekunden dahinter auf die abschließende Laufstrecke – soweit vorne war ich bis dato noch nie bei einem Challenge Rennen.

Bei den ersten Schritten auf der Laufstrecke spürte ich schon, so gut wie auf dem Rad fühle ich mich heute beim Laufen leider nicht. Trotzdem versuchte ich gleich mein angepeiltes Tempo zu laufen, was mir allerdings aufgrund von komischem Seitenstechen nicht ganz möglich war. Die Führende war in Sichtweite, aber ich kam nicht näher an sie heran und Yvonne holte mich dann auch gleich ein und übernahm nach nur 3 km dann bereits auch schon die Führung. Ich musste schwer mit mir selbst kämpfen, es war nicht extrem heiß aber mir war es einfach zu schwül und ich konnte einfach nicht mehr Gas geben. Dafür muss ich mich bei allen Zuschauern, vor allem bei meinen zwei Jungs Sebi und Roman (welche beide leider aus gesundheitlichen Gründen das Rennen vorzeitig beenden mussten) sowie Yvonne bedanken – welche mir immer genau die Worte und Tipps zugerufen hat, wenn sie mir auf der Laufstrecke entgegen kam, welche mein Kopf hören wollte (mit 18 Jahren im Triathlongeschäft, kennt sie sich halt einfach aus!) Das hat mir unglaublich geholfen und ich habe den 3 Platz und somit mein erstes Challenge Podium bis ins Ziel nicht mehr hergegeben! Danke Coach (Robert Mücke), wir sind auf dem richtigen Weg 🙂

Der Trip nach Riccione hat sich mehr als rentiert. Super tolle Leute und eine top organisiertes Rennen – Danke dem Veranstalter – auch für die Tasche voll mit Happiness Kleidung und das Cap mit dem eigenen Namen – wo gibt’s den sowas – love Italy!

Nun habe ich mich mit dem 3. Platz für die Challenge WM in Samorin (Slowakei) qualifiziert und bin gerade am grübeln ob ich da starten soll. Mein nächstes Rennen ist der Ironman 70.3 in St. Pölten – worauf ich mich schon riesig freue. Was danach kommt lasse ich noch auf mich zukommen, aber vielleicht wage ich es ja, eine Woche nach St. Pölten, bei der Challenge WM in Samorin an den Start zu gehen um mich dann mit den Besten der Besten zu messen – mal schauen, bis dahin, muss ich dann noch ein bisschen brav trainieren!

Aber jetzt kommt ja der Sommer und somit die schönste Zeit im Freien – geht raus und genießt die Freiheit!

Eure, Bianca

 

 

Blick voraus – what’s going on in 2018

Veröffentlicht: 25. Januar 2018 in NEWS

Hier ein kurzes Update, was seit meinem letzten Blog alles so passiert ist und was ich grob für das neue Jahr geplant habe:

Nach meinem Abschlussrennen – dem Ironman in Arizona habe ich mir einen kurzen Urlaub in den USA gegönnt. Zuhause angekommen habe ich dann auch noch den ganzen Dezember über gemacht, worauf ich gerade Lust und Laune hatte (und natürlich auch etwas gearbeitet 😉 ) – wobei ich bei dem perfekten Schnee sehr viel am Skifahren war. Ein Wochenende war ich beim Wintercamp vom Trans Vorarlberg Triathlon in Lech – welches riesig Spaß gemacht hat – herzlichen Dank für die Einladung!!

Ende Jahr habe ich dann einen wichtigen Entschluss gefasst und mich entschieden, einen Trainerwechsel zu wagen. Das Training mit Lubos hat alles super gepasst, aber ich hatte jetzt einfach das Gefühl, dass ich neue Reize brauche und somit habe ich diesen Schritt gewagt. Ich möchte mich hiermit aber nochmals bei Lubos für die tollen 5 Jahre bedanken und vor allem dafür, dass er manche meiner Träume wirklich wahr werden lassen hat! 🙂

Damit war meine erste Challenge heuer, einen neuen Coach für mich zu finden. Den habe ich mit Robert Mücke gefunden und ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und möchte mich jetzt schon bei ihm für sein Vertrauen bedanken!

In der ersten Jänner Woche habe ich nicht nur mit dem Training für die neue Saison begonnen, sondern habe mich auch gleich mal mit meinen Teamkollegen in meinem Heimatdorf beim Skinfit Racing Teamcamp eine Woche zum Fotoshooten und Trainieren getroffen – was bis auf den Virusanfall wieder eine lustige (keine ganze) Woche war.

Das neue Training ist richtig spannend aber auch richtig herausfordernd für mich. Dieses Wochenende werde ich noch den Skimarathon (Langlauf) im Tannheimertal über 60km als Trainingswettkampf mitmachen. Danach freue ich mich dann, wenn es nächstes Wochenende endlich ab in den Süden nach Fuerteventura ins Playitas Hotel – Hannes Hawaii Tours geht und ich die ersten Kilometer unter der Sonne der Kanaren abspulen darf und dabei die Hauptgrundlage für die bevorstehende Saison legen werde.

Den Wettkampfplan für die neue Saison habe ich noch nicht komplett fixiert – ich werde mich heuer aber hauptsächlich auf die Challenge-Serie konzentrieren und mein Hauptrennen für 2018 wird definitiv die Langdistanz der Challenge in Roth sein! 🙂

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei allem was ihr so für das neue Jahr geplant habt!

Eure, Bianca

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Bild: 3athlon.be

Rennbericht: Ironman Arizona

Veröffentlicht: 29. November 2017 in NEWS

Die Saison ging mit dem Ironman Arizona nun für mich zu Ende. Nach meinem Sturz, 2 Tage vor dem eigentlich geplanten Saisonabschluß beim Ironman in Italien, wollte ich meine gute Form nicht einfach so stehen lassen und entschied mich noch für einen Start beim Ironman in Arizona.

Meine Vorbereitungen liefen sehr vielversprechend und ich habe hart für das Rennen trainiert. Ich reiste nur 3 Tage vor dem Rennen nach Arizona und blieb in der MEZ Zeit um nicht in den Jetlag zu fallen. Der Plan war gut aber ich habe die Temperaturen etwas unterschätzt.

Beim Schwimmen war alles im grünen Bereich und ich kam nicht weit hinter der Spitze und den Verfolgern aus dem Wasser.

Auf dem Rad habe ich mir das Tempo gut eingeteilt (es waren 3 Runden à 60km zu absolvieren) wobei ich jede Runde schneller fahren wollte. Ich fühlte mich anfangs richtig gut, habe mich extra noch etwas zurückgehalten und wollte gegen Schluss nochmals aufdrehen. Leider kam es bei etwa Kilometer 140 zu einem Sturz und eine Agegroupathletin hängte bei meinem Lenker ein und es kam zu einer kleinen Massenkarambolage (auf der dritten Runde waren einfach extrem viele Athleten auf der Strecke). Ab diesem Zeitpunkt lief dann irgendwie nicht mehr alles wie am Schnürchen und ich verlor total meinen Rhythmus.

Mein Plan war es dann, einen schnellen Marathon zu laufen. Da das Training beim Laufen doch richtig gut lief und ich wusste, dass ein 3:10 Std. Marathon wie 2015 in Chattanooga in mir steckt! Leider gefiel das meinem Körper nicht und ich bemerkte gleich von Anfang an, dass ich das Tempo niemals durchlaufen kann. Bei allem Bemühen, es ging einfach nicht. Nicht nur die Temperaturumstellung (von 0°C und Schnee in die Wüste mit 30°C genau am Wettkampftag) auch der extreme Wadenkrampf, welcher mir eine 2-wöchige Laufpause direkt vor dem Rennen bescherte, waren der Grund für einen der härtesten Marathons die ich bis jetzt gelaufen bin. Dank meinem Supporterteam (meiner Mama und meinem mega Homestay Mary!) kämpfte ich mich aber trotzdem irgendwie durch und erreicht das Ziel schlussendlich als 8te Dame in einem doch sehr starken Starterfeld.

Wer mich kennt, weiss, dass ich damit natürlich nicht super happy bin.  Ich werde aber dafür kämpfen, dass wieder Tage kommen, an denen es richtig gut läuft und ich auch mit mir zufrieden bin 😉

Insgesamt bin ich aber durchaus zufrieden mit meiner Saison heuer! Jetzt freue ich mich auf eine paar sehr ruhige Wochen rundum den Sport und gehe Skifahren, treffe mich mit Freunden, gehe Shoppen oder mach‘ einfach mal das, worauf ich gerade Lust und Laune habe 🙂

Ich möchte mich bei all‘ meinen Sponsoren für die Unterstützung für das Jahr 2017 bedanken – da kann man nicht oft genug Danke sagen, denn ohne euch wäre das alles einfach nicht möglich! Herzlichen DANK dafür!!

Ich wünsche euch allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Eure Bianca

Ab in die letzte #Runde

Veröffentlicht: 16. September 2017 in NEWS

Die letzten Trainingseinheiten sind ganz gut verlaufen und ich kann es kaum erwarten, bis nächsten Samstag am 23. September der Startschuss zu meinem letzten Ironman für heuer fällt – so sehr freue ich mich schon auf die erste Ausgabe des Ironman Italy in Cervia, Emilia Romagna.

Kurz noch eine Zusammenfassung meiner letzten Rennen, da ich ja nach dem Ironman Austria hier auf meiner Homepage nichts mehr von mir hören lies:

Nach dem Ironman Austria, bin ich spaßhalber nur 6 Tage danach bei der Seequerung von Lochau nach Bregenz mitgeschwommen. Mit einer Zeit von 30:17 Minuten auf die 2.200m war ich mega zufrieden, erreichte den 4ten Gesamtrang bei den Damen und wir konnten dabei auch noch die Teamwertung mit Paul Reitmayr, Dominik Berger und Thomas Meusburger gewinnen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mich kurzentschlossen am selben Tag noch entschied, nach Fontanella zum Obergrechter Isamännli zu fahren um dort auch noch mitzumachen. Der Start war erst am Nachmittag und ich habe es gerade noch geschafft, mich kurzfristig nachzumelden und die Wechselzone einzurichten. Das Rennen selbst hat dann auch wieder mega Spaß gemacht und ich kam fast an meinen eigenen Streckenrekord heran und konnte somit auch das Rennen für mich entscheiden.

Danach habe ich den Vorschlag bekommen spontan bei der Challenge in Prag mitzumachen – welchen ich angenommen habe und hingefahren bin. Leider bemerkte ich aber die Tage zuvor schon, dass meine Motivation nicht zu 100% da war und ich nicht bereit war, mir richtige „Schmerzen“ zuzufügen. Das widerspiegelte sich dann auch bei meinem Ergebnis und ich habe nur noch für den Kopf ein Finish in den Top 10 gemacht. Das Rennen habe ich aber schnell abgehackt und auch gleich daraus gelernt.

Für das nächste Rennen – den Jannersee Triathlon – war ich wieder voll motiviert und ich konnte mir auch wieder richtig wehtun. Schlussendlich erreicht ich nach einem kleinen Patzer in der zweiten Wechselzone den guten 2. Platz hinter Yvonne Van Vlerken. Mit meiner Leistung war ich aber mehr als zufrieden, denn so nah, war ich an der top Athletin noch nie dran!

Das motivierte mich noch mehr für mein nächstes Heimrennen – den TransVorarlberg. Ich hatte ein super Schwimmen und kam mit etwa 1 Minute Vorsprung als Führende aus dem Wasser – das habe ich noch nie geschafft. Auf dem Rad spürte ich aber gleich, dass ich nicht die Überbeine hatte und somit einer sehr starken Yvonne nichts entgegenzusetzen hatte. Die anschließenden Laufbeine in Lech hätte ich dann gehabt, aber dafür war dann der Abstand nach vorne schon zu groß. Ich freute mich trotzdem riesig über den 2. Platz, wiederum hinter einer bärenstarken Yvonne Van Vlerken (welche sogar einen neuen Streckenrekord aufgestellt hat – congrats dazu!).

Wie erwähnt verlief danach fast alles nach Plan, ich fühle mich bereit und freue mich auf mein letztes Highlight nächsten Samstag in Italien – drückt mir doch bitte wieder die Daumen!

Euch wünsche ich auch einen tollen Saisonsabschluss oder auch schon eine erholsame Pause.

Ich melde mich nach dem Ironman Italien nochmals, hoffentlich mit wiederum guten Nachrichten!

Eure Bianca 🙂

 

 

 

Rennbericht: Ironman Austria

Veröffentlicht: 6. Juli 2017 in NEWS

Das erste Langdistanzrennen für heuer, beim Ironman Austria ist nun auch schon wieder vorbei und somit auch bereits die erste Hälfte meiner Rennsaison von 2017.

Die Freude auf das Heimrennen in Klagenfurt war riesig und ich war auch gespannt, wie weit nach vorne ich wohl kommen könnte. Meine Erwartungen waren groß, da ich mich vor dem Rennen richtig gut gefühlt habe. Ich reiste mit Thomas ganz entspannt am Donnerstag nach Klagenfurt. Wobei wir noch unsere letzten kleinen Trainings und Vorbereitungen trafen und es dann am Sonntag um 6:40 Uhr in der Früh los ging.

Beim Schwimmen lief alles nach Plan. Ich wollte einfach nur nicht zu viel Zeit auf die Spitzenschwimmer verlieren. Was mir durchaus gelungen ist und ich als 3te Dame mit nicht sehr viel Abstand aus dem Wasser stieg. Das war für mich schon mal ein Erfolgserlebnis, denn so weit vorne war ich bei einem Iroman noch nie nach dem Schwimmen.

Mein Wechsel war schnell und ich startete gleich die Aufholjagd auf dem Rad nach vorne. Ich fühlte mich anfangs richtig gut und dachte mir, dass könnte heute ein guter Tag werden. Als ich dann aber anfangen wollte, mich zu verpflegen und meine Energiegels zu mir nehmen wollte, war der Gedanke gleich ein anderer. Es war mir fast nicht möglich, ein Schluck aus der Flasche zu nehmen, ohne das er wieder retour kam. Schnell entschied ich mich, ganz kleine Nippchen zu nehmen und versuchte mit Cola, die Energie irgendwie zuzuführen. Auf der ersten der zwei 90km Radrunden war die Leistung noch sehr gut und ich habe dabei auf die schnellste Radzeit des Tages von Michelle Vesterby keine Zeit verloren. Wie es aber kommen musste, nachdem ich meine nötige Energie nicht richtig zu mir nehmen konnte, viel nach etwa 110km meine Leistung um einiges ab und ich fuhr die zweite Radrunde deutlich langsamer wie die erste und wurde dabei auch von der späteren Siegerin und Zweitplatzierten eingeholt – wobei hier nicht alles fair war bezüglich Windschattenfahren, wie ich selber gesehen habe und auch mehrfach bestätigt bekommen habe! Was ich wirklich sehr, sehr schade finde! Somit stieg ich als 4te Dame vom Rad.

Beim Wechsel auf die Marathonstrecke, ging es mir anfangs richtig mies und ich musste alle mentalen Tricks anwenden, damit ich nicht aus dem Rennen stieg. Die Stimmung an der Strecke war sensationell und ich bedanke mich bei jedem einzelnen Zuschauer für’s mega anfeuern – ohne EUCH hätte ich es an diesem Tag glaube ich sonst nicht geschafft, die Ziellinie überhaupt zu überqueren. Schlussendlich konnte ich noch einen passablen Marathon laufen und schaffte es, meine Position zu halten und kam nach 9:33:00 Std. als 4te Dame gesamt ins Ziel.

Das ist eine deutliche Verbesserung zu meinem letzten Start hier von 2015 wobei ich 9te wurde. Ich träume jetzt schon von 2018 und einem Podestplatz – ich bleibe jedenfalls dran und werde alles versuchen, dies das nächstes Jahr zu schaffen!

Thomas lief es ebenfalls nicht 100% gut wurde aber in einer Zeit von 9:18:43 Std. trotzdem sehr starker 19ter in der Profiklasse!

Jetzt werde ich ein paar Tage locker Trainieren und freue mich schon auf die zweite Saisonshälfte. Die genaue Rennplanung werde ich dann noch bekanntgeben.

Euch viel Spaß bei allem was ihr bei dem tollen Wetter noch so vor habt – genießt den Sommer 😉

Eure,

Bianca

 

Rennbericht: Ironman 70.3 Rapperswil

Veröffentlicht: 13. Juni 2017 in NEWS

Das war mein erster Start beim Ironman 70.3 in Rapperswil und es hat wiederum „fast“ das ganze Rennen über mega Spaß gemacht!

Ich reiste mit Thomas ganz entspannt am Samstag nach dem Mittagessen nach Rapperswil. Dann hüpften wir noch kurz in den See und am nächsten Morgen ging es um 8:00 Uhr eh schon los.

Beim Schwimmen kam ich ganz gut weg, musste jedoch gleich nach ein paar Metern die Spitze, darunter auch die Weltmeisterin Daniela Ryf und drei weitere sehr starke Schwimmerinnen, ziehen lassen. Ich versuchte an Emma Bilham dran zu bleiben, doch auch das habe ich nicht ganz geschafft und somit absolvierte ich die Schwimmstrecke für mich alleine ohne Wasserschatten und kam dann mit etwa 1,5 Minuten Rückstand auf die Führenden als 6te Dame aus dem Wasser.

Nach einem schnellen Wechsel auf’s Rad wollte ich gleich ordentlich Gas geben, doch meine Beine fühlten sich an dem Tag nicht wirklich gut an und ich hatte das Gefühl, nicht wirklich schnell zu sein. Doch beim Wendepunkt (es waren zwei Runden zu absolvieren) nach 45km sah ich, dass ich nur etwa 2,5 Minuten hinter der Spitze unterwegs war. Somit startete ich voll motiviert in die zweite Radrunde und fuhr diese sogar noch etwas schneller wie die erste Runde.

Ich stieg als 5te Dame nach 90km vom Rad und überholte gleich beim Wechsel eine Dame vor mir und ging direkt (mit etwa 3 Minuten Rückstand) hinter Daniela Ryf auf den abschließenden Halbmarathon. Anfangs hatte ich etwas Respekt von der Hitze (es hatte über 30 Grad) doch es ging dann besser als erwartet. Hightspeed konnte ich zwar keinen Laufen und ich wurde gleich von der später zweit-platzierten Emma Bilham (congrats to that fast run!) eingeholt. Lange Zeit lag ich also auf Platz 5, konnte aber auf den letzten Kilometer noch eine Dame einfangen und wurde schlussendlich mit dem 4. Platz belohnt.

Mit dem Ergebnis bin ich mega happy! Vor allem freut es mich riesig, dass ich mit jedem Rennen stärker werde und auch der Abstand nach ganz vorne auf die Spitzen Athleten immer kleiner wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so nahe dran sein werden kann, aber es geht immer weiter und das motiviert mich immer dran zu bleiben und mein Bestes zu geben!

Nicht nur ich hatte in super Rennen, sondern auch Thomas lief es heuer erstmals wieder mal richtig gut und er erreichte mit einer Zeit von 4:19 Std. bei seinem zweiten Profirennen heuer den starken 15. Platz! 🙂

Jetzt sind wir natürlich für die letzten Trainingseinheiten der nächsten 3 Wochen bis zu unserem nächsten Highlight dem Ironman Austria in Klagenfurt am 02.07.2017 voll motiviert und freuen uns bereits jetzt schon auf das Rennen und den langen Tag.

Habt viel Spaß bei euren bevorstehenden Trainings und Rennen! 🙂

Eure Bianca

PS: Danke Steffi Frei für die tollen Bilder!