Rennbericht: Challenge Roth

Veröffentlicht: 4. Juli 2018 in NEWS

Mein erster Start beim Klassiker unter den Langdistanzrennen, der Challenge in Roth, war ein tolles Erlebnis mit einer unglaublichen Atmosphäre und Rund 200.000 Zuschauern fast unvorstellbar!

Ich reiste bereits am Mittwoch in Roth an und wurde liebevoll von meiner Homestay Familie in Empfang genommen – herzlichen Dank an die Familie Feyerfeil-Maas, für eure Gastfreundschaft und die tollen Tage! Es war alles ganz entspannt, ich hatte keinen Stress und konnte nochmals meine letzten Energiereserven mental und körperlich auftanken um top fit an der Startlinie zu stehen.

Am Sonntag um 6:33 Uhr fiel dann der Startschuss der Damen und wir kämpften uns im Main-Donau-Kanal über die 3,8km lange Schwimmstrecke. Ich hatte ein relativ entspanntes Schwimmen und konnte mit der Verfolgergruppe glücklicherweise gut mithalten. Nachdem ich etwa 10 Tage nicht im Wasser war (aufgrund meiner Mittelohrentzündung vor 3 Wochen) war ich mir nicht so sicher, ob ich das schaffen würde – es hat aber trotzdem geklappt! Somit stieg ich als 6te Dame zusammen mit den Top-Athleten (Yvonne van Vlerken, Laura Sidall und Kaisa Sali) aus dem Wasser.

Beim Wechsel auf’s Rad spürte ich ab den ersten Kilometern gleich, dass ich heute nicht meine Bomben-Radbeine hatte und habe mir nach etwa 20 Kilometer wirklich überlegt, das Rennen zu beenden. Es war mir fast nicht möglich, in der Gruppe (natürlich mit korrektem Abstand) mitzufahren und ich war von Anfang an gefühlt nur voll am Limit. Mir viel dann aber ein, dass ich keinen Plan B hatte und ich somit weiter fahren muss! Meine ersten Gedanken mit der Gruppe zusammen im Wechsel vorne die Aufholjagd nach ganz vorne zur Spitze zu starten, wandelte sich somit gleich mal um in: „Versuche einfach so lange wie nur möglich irgendwie die Mädels der Verfolgergruppe nicht aus den Augen zu verlieren!“ Nach 110 Kilometern – von welchen ca 100 Kilometer im gefühlten Maximalbereich waren – verlor ich die Gruppe und kämpfte mich alleine irgendwie in die zweite Wechselzone.

Immer noch auf Platz 6 liegend wechselte ich auf den abschließenden Marathon. Ich war überrascht, dass der Abstand bis zu den anderen Mädels nicht so groß war – viel mehr Gedanken waren es dann aber nicht und ich wollte ’nur‘ noch einen schnellen Marathon laufen. Denn mir ging es bereits öfters so, wenn ich sch… Radbeine hatte dann lief es dafür beim Laufen richtig gut. So war es dann auch wirklich und ich habe von Anfang an gleich ein gutes Tempo für mich gefunden. Bei km 30 stand es dann allerdings auch spärlich um meine Energiereserven und die letzten etwas schwierigeren Kilometer über große Pflastersteine und bergauf verlangten einem am Ende nochmals alles ab. Nach vorne ging leider nichts mehr – da die Mädels dort auch richtig gut gelaufen sind. Somit konnte ich meinen 6. Platz mit einer fast halben Stunde Vorsprung auf die 7. platzierte bis ins Ziel bringen. Die anderen 5 Mädels vor mir waren einfach eine Klasse für sich und sind nun mal die Weltspitze!

Mit einer Zeit von 9:02 Std. konnte ich meine bisherige Bestzeit um eine viertel Stunde verbessern. Mein insgeheimes Ziel von 8:50 Std. habe ich leider nicht geschafft. Da ich aber bei weitem keinen perfekten Tag hatte (wobei das natürlich immer schwierig ist) bin ich der Meinung und Glaube ich fest daran, dass ich irgendwann schon noch weiter vorne und vielleicht sogar ganz vorne mitmischen kann. Ich bleibe jedenfalls dran und versuche alles, um meine Träume zu erfüllen!

Jetzt gönne ich mir mal ein paar ruhigere Tage – ohne einen Trainingsplan (dafür mit Arbeiten ;-)) und werde mich dann an die konkrete Planung für meine zweite Saisonhälfte machen.

Hoffe ihr seid auch auf der Jagd nach euren Träumen! 😉

Eure, Bianca

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Countdown Langdistanz Roth :)

Veröffentlicht: 26. Juni 2018 in NEWS

Nach einer harten Vorbereitungszeit – so hart habe ich noch nie trainiert – sind die Hausaufgaben vom Coach gemacht.  Meine letzten zwei ‚kleineren‘ Wettkämpfe, darunter das Luschnouar Ironmännli und die Premiere des Bregenz Triathlon über die olympische Distanz, haben mir noch den letzten Feinschliff gegeben und mit jeweils zwei Siegen nochmals mein Selbstvertrauen gestärkt! Nun freue ich mich riesig auf mein erstes Langdistanzrennen heuer bei der Challenge in der Triathlonstadt Roth (Deutschland).

Ich bin schon leicht angespannt, werde morgen nach Roth anreisen und mich mental auf einen harten Fight einstellen. Ein hammer Starterfeld sowie heiße Temperaturen versprechen ein spannendes Rennen! Bitte drückt mir am Sonntag (01.07.) alle ab 6:33 Uhr fest die Daumen, denkt an mich und sendet mir so viel Energie wie es nur möglich ist! Ich habe mir sehr viel vorgenommen und fühle mich bereit, alles aus mir herauszuholen, damit ich am Ende happy über die Ziellinie laufe!

Eure, Bianca

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Laufkurs vorbei an der Festspielbühne, Foto: @Philipp Steurer

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Harter Kampf bergauf nach Möggers, Foto: @Bregenz Triathlon

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Happy at the Finishline, Foto: @Philipp Steurer

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Luschnouar Ironmännli (Landesmeister/in), Foto: @VTRV

Rennbericht: Ironman 70.3 St. Pölten

Veröffentlicht: 31. Mai 2018 in NEWS

Ich habe mich sehr rasch von meinem letzten Rennen (der Challenge Lissabon) erholt und war voll motiviert für den Ironman 70.3 in St. Pölten.

Beim Schwimmen habe ich diesmal die Beine der schnelleren Truppe leider nicht halten können und musste nach ein paar hundert Metern gleich abreisen lassen. Somit kämpfte ich mich alleine über die 1,9km in den zwei Seen. Glücklicherweise war der Abstand nach Vorne dann aber trotzdem nicht so extrem groß.

Die Taktik, auf dem Rad, am Anfang etwas langsamer zu starten und erst ab der Hälfte Gas zu geben, habe ich gleich mal über Bord geworfen und ich bin einfach wie Irre losgefahren. Leider spürte ich aber bei dem ersten kleinen Anstieg schon, dass ich an diesem Tag nicht gerade die besten Beine hatte. Trotzdem kämpfte ich weiter und weiter bis ich schlussendlich sogar ein paar Profimänner einsammeln konnte (die starteten 5 Minuten vor uns Frauen). Somit war die Motivation für die letzten 30 Kilometer natürlich nochmals gestiegen und ich hab‘ nochmals alles gegeben.

Beim Wechsel zum Laufen habe ich mich gleich ganz gut gefühlt und es hat richtig Spaß gemacht loszulaufen. Im Nacken lauerte mir – die zurzeit sehr starke Läuferin Eva Wutti (Marathonbeszeit 2:37 Std.) und ich wusste, dass der Abstand nicht groß war, aber dies motivierte mich fokussiert und so schnell wie möglich zu Laufen. An den Verpflegungsstationen wollte ich möglichst wenig Zeit verlieren, was garnicht so einfach war,  denn es war richtig heiß. Meine Laufform steigt aber von Rennen zu Rennen und somit konnte ich den tollen 5 Rang mit einer für mich neuen Bestzeit auf dieser Strecke bis ins Ziel bringen und es konnte mich niemand mehr einholen.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, wobei ich mich über ein Podium natürlich noch sehr viel mehr gefreut hätte. Allerdings wusste ich, dass ich für ein Top 3 Platz bei diesem Starterfeld einen gewaltigen Tag erwischen musste, was nach drei Mitteldistanzrennen in 4 Wochen nicht der Fall war – das war mir aber im Vorhinein schon klar. Trotzdem wollte ich unbedingt bei einem der schönsten Ironman 70.3 Rennen am Start stehen und mich mit den Besten der Besten in diesem sehr starken Feld messen. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit einem Podium vor heimischem Publikum. Ich bleibe jedenfalls fleißig und versuche nächstes Jahr noch schneller zu sein.

Jetzt werde ich noch ein paar kleinere Wettkämpfe machen um meine Schnelligkeit bis zu meinem Highlight der Challenge in Roth am 1. Juli nicht zu verlieren. Angefangen mit dem legendären Ironmännli in Lustenau diesen Sonntag! Ich freu‘ mich schon auf das kleine Spektakel im Lustenauer Ried und wenn ich einige von euch dort treffe! 🙂

Eure, Bianca

Rennbericht: Challenge Lissabon (PRT)

Veröffentlicht: 23. Mai 2018 in NEWS

Zweites Rennen und mit wiederum Rang 3 ein weiteres Podium der Saison.

Ich reiste letzte Woche kurzentschlossen mit Thomas nach Lissabon zur Challenge Lisboa. Obwohl alles wirklich auf die letzte Minute mit der Reise hinauslief, war die Anreise ganz entspannt. Wir waren sofort von der Stadt fasziniert und machten uns am ersten Tag auch gleich mal mit der Metro auf Sightseeing Tour in die tolle Altstadt. Gemütlich Cappuccino trinken und Pastéis de Nata (süße Spezialität der Portugiesen) essen, waren die perfekte Vorbereitung für das Rennen.

Am Samstag um 7:35 Uhr fiel dann der Startschuss für die Frauen. Das Schwimmen verlief genau nach Plan und ich habe versucht, immer an den Beinen einer schnelleren Schwimmerin dranzubleiben. Was mir glücklicherweise – jedoch mit sehr viel Aufwand – bis zum Schwimmausstieg gelang und ich somit dieses Mal nur noch 2 Minuten hinter der Spitze, an 5ter Stelle liegend, aus dem Wasser kam.

Auf dem Rad startete ich gleich meine Aufholjagd. Allerdings fühlte ich mich am Anfang nicht so mega gut und ging daher die erste der vier Radrunden eher ‚ruhig‘ an. Mein Ziel war es, jede Runde ein wenig schneller zu Fahren – was auch funktionierte und ich mit jeder Runde der Spitze näher kam. In der dritten Runde habe ich aufgeschlossen – nur Corinne Abraham (spätere Siegerin) war dann als Ausreißerin noch vorne und nicht mehr erreichbar für mich. Bei der letzten Runde habe ich dann nochmals alles gegeben und habe mir noch einen Vorsprung auf die 4er Mädelstruppe von etwa 1,5 Minuten rausgefahren.

Somit startete ich 30 Sekunden hinter der Führenden Corinne Abraham – ich konnte den Vorsprung von ihr in der letzten Runde sogar noch ein wenig reduzieren und fast auf sie aufschließen – in den abschließenden Halbmarathon. Bei den ersten Schritten spürte ich schon, dass dies ein guter Lauf werden könnte. Es waren 4 Runden zu Laufen und somit konnte man nach allen 2,5km sehen, wo man sich platzierungsmäßig genau befindet und was die anderen Mädels so machten. Die 4 Verfolgerinnen kamen dann aber schneller als von mir erwartet und ich fühlte mich sehr gejagt. Mein Fokus lag zu 100% bei mir, ich habe alles gegeben was ich konnte und Thomas hat mich mit seinen Worten nochmals zusätzlich gepuscht. Schlussendlich konnte mich ’nur‘ noch eine Dame (Katrien Verstuyft) überholen und ich konnte mich von den anderen Mädels sogar noch distanzieren. Somit landete ich auf dem dritten Gesamtrang.

Ich bin überglücklich mit dem Ergebnis, vor allem, weil es für mich von der Leistung her das beste Mitteldistanz Rennen war, was ich bis jetzt gemacht habe.

Die Pause zum verschnaufen ist nicht lange, denn dieses Wochenende heißt es beim Ironman 70.3 in St. Pölten bereits wieder VOLLGAS geben! 🙂

Wünsche euch noch eine schöne Woche und allen Startern viel Erfolg bei den Rennen!

Eure, Bianca

 

 

Rennbericht: Challenge Riccione (ITA)

Veröffentlicht: 10. Mai 2018 in NEWS

Mein erstes größeres Rennen, die Challenge Riccione, ist Geschichte und ich bin super happy mit dem Saisonseinstieg.

Die Woche vor dem Rennen war ich noch mit meinem Skinfit Racing Team beim Triopening am Fuschelsee im Hotel Mohrenwirt mit dabei. Hartes Training, lustige Gespräche mit tollen Leuten und super Essen waren somit die perfekte Vorbereitung für mein erstes Rennen der Saison. Herzlichen Dank nochmals an Jacki und sein Team!

Am Donnerstag ging es dann ab Richtung Süden und ich habe auf dem Weg in Innsbruck noch meine Trainingspartnerin und Freundin Yvonne Van Vlerken mit aufgeladen und wir machten uns gemeinsam auf den Weg zur Challenge Riccione. Nach 5 Stunden Mädelsgequatsche und der Klimaanlage verlor ich am Abend leider meine Stimme und hatte enormes Halsweh. Um nichts zu riskieren, gab es für mich mehr Ruhe vor dem Rennen als geplant, doch ich nahm das sehr entspannt und dachte mir nur, dass ich dafür im Rennen dann umso mehr Power haben werde.

Der Startschuss am Sonntag fiel erst um 10:02 Uhr und somit war kein extrem frühes Aufstehen nötig und alles war sehr entspannt – bis auf ein wenig Nervosität natürlich. Beim Schwimmen im Meer fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl, obwohl ich heuer dabei erst das erste Mal im Freiwasser war. Ich liebe es einfach im Freiwasser und vor allem im Meer Wettkämpfe zu bestreiten. Ganz vorne kam ich natürlich nicht aus dem Wasser, aber der Abstand zu den besten Schwimmern war mit ca. 3 Minuten überschaubar.

Auf dem Rad versuchte ich von Anfang an mein Tempo zu fahren und wollte auf keinen Fall Yvonne (wir kamen zusammen aus dem Wasser) ziehen lassen. Das Tempo war aber schon sehr hoch und ich musste ordentlich kämpfen, Sie nicht aus meinem Sichtfeld (das ist zum Glück nicht so weit – ich bin kurzsichtig 😉 zu verlieren. Was ich bis zum Wendepunkt und dem höchsten Punkt der Strecke bei km 45 aber fast immer geschafft habe. Ich hatte keine Ahnung auf welchem Platz ich liege und konzentrierte mich eigentlich nur darauf mein Tempo konstant hochzuhalten. Beim Rückweg wo es eigentlich meist nur flach und leicht bergab ging fühlte ich mich extrem stark und ich und Yvonne wechselten ständig unsere Plätze ab um weiter nach vorne zu kommen – natürlich mit korrektem Abstand! Die letzten Kilometer gab ich nochmals alles und bei der letzten Schleife konnte ich die Führende fast noch einholen und ich wechselte somit als zweite Dame 40 Sekunden dahinter auf die abschließende Laufstrecke – soweit vorne war ich bis dato noch nie bei einem Challenge Rennen.

Bei den ersten Schritten auf der Laufstrecke spürte ich schon, so gut wie auf dem Rad fühle ich mich heute beim Laufen leider nicht. Trotzdem versuchte ich gleich mein angepeiltes Tempo zu laufen, was mir allerdings aufgrund von komischem Seitenstechen nicht ganz möglich war. Die Führende war in Sichtweite, aber ich kam nicht näher an sie heran und Yvonne holte mich dann auch gleich ein und übernahm nach nur 3 km dann bereits auch schon die Führung. Ich musste schwer mit mir selbst kämpfen, es war nicht extrem heiß aber mir war es einfach zu schwül und ich konnte einfach nicht mehr Gas geben. Dafür muss ich mich bei allen Zuschauern, vor allem bei meinen zwei Jungs Sebi und Roman (welche beide leider aus gesundheitlichen Gründen das Rennen vorzeitig beenden mussten) sowie Yvonne bedanken – welche mir immer genau die Worte und Tipps zugerufen hat, wenn sie mir auf der Laufstrecke entgegen kam, welche mein Kopf hören wollte (mit 18 Jahren im Triathlongeschäft, kennt sie sich halt einfach aus!) Das hat mir unglaublich geholfen und ich habe den 3 Platz und somit mein erstes Challenge Podium bis ins Ziel nicht mehr hergegeben! Danke Coach (Robert Mücke), wir sind auf dem richtigen Weg 🙂

Der Trip nach Riccione hat sich mehr als rentiert. Super tolle Leute und eine top organisiertes Rennen – Danke dem Veranstalter – auch für die Tasche voll mit Happiness Kleidung und das Cap mit dem eigenen Namen – wo gibt’s den sowas – love Italy!

Nun habe ich mich mit dem 3. Platz für die Challenge WM in Samorin (Slowakei) qualifiziert und bin gerade am grübeln ob ich da starten soll. Mein nächstes Rennen ist der Ironman 70.3 in St. Pölten – worauf ich mich schon riesig freue. Was danach kommt lasse ich noch auf mich zukommen, aber vielleicht wage ich es ja, eine Woche nach St. Pölten, bei der Challenge WM in Samorin an den Start zu gehen um mich dann mit den Besten der Besten zu messen – mal schauen, bis dahin, muss ich dann noch ein bisschen brav trainieren!

Aber jetzt kommt ja der Sommer und somit die schönste Zeit im Freien – geht raus und genießt die Freiheit!

Eure, Bianca

 

 

Blick voraus – what’s going on in 2018

Veröffentlicht: 25. Januar 2018 in NEWS

Hier ein kurzes Update, was seit meinem letzten Blog alles so passiert ist und was ich grob für das neue Jahr geplant habe:

Nach meinem Abschlussrennen – dem Ironman in Arizona habe ich mir einen kurzen Urlaub in den USA gegönnt. Zuhause angekommen habe ich dann auch noch den ganzen Dezember über gemacht, worauf ich gerade Lust und Laune hatte (und natürlich auch etwas gearbeitet 😉 ) – wobei ich bei dem perfekten Schnee sehr viel am Skifahren war. Ein Wochenende war ich beim Wintercamp vom Trans Vorarlberg Triathlon in Lech – welches riesig Spaß gemacht hat – herzlichen Dank für die Einladung!!

Ende Jahr habe ich dann einen wichtigen Entschluss gefasst und mich entschieden, einen Trainerwechsel zu wagen. Das Training mit Lubos hat alles super gepasst, aber ich hatte jetzt einfach das Gefühl, dass ich neue Reize brauche und somit habe ich diesen Schritt gewagt. Ich möchte mich hiermit aber nochmals bei Lubos für die tollen 5 Jahre bedanken und vor allem dafür, dass er manche meiner Träume wirklich wahr werden lassen hat! 🙂

Damit war meine erste Challenge heuer, einen neuen Coach für mich zu finden. Den habe ich mit Robert Mücke gefunden und ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und möchte mich jetzt schon bei ihm für sein Vertrauen bedanken!

In der ersten Jänner Woche habe ich nicht nur mit dem Training für die neue Saison begonnen, sondern habe mich auch gleich mal mit meinen Teamkollegen in meinem Heimatdorf beim Skinfit Racing Teamcamp eine Woche zum Fotoshooten und Trainieren getroffen – was bis auf den Virusanfall wieder eine lustige (keine ganze) Woche war.

Das neue Training ist richtig spannend aber auch richtig herausfordernd für mich. Dieses Wochenende werde ich noch den Skimarathon (Langlauf) im Tannheimertal über 60km als Trainingswettkampf mitmachen. Danach freue ich mich dann, wenn es nächstes Wochenende endlich ab in den Süden nach Fuerteventura ins Playitas Hotel – Hannes Hawaii Tours geht und ich die ersten Kilometer unter der Sonne der Kanaren abspulen darf und dabei die Hauptgrundlage für die bevorstehende Saison legen werde.

Den Wettkampfplan für die neue Saison habe ich noch nicht komplett fixiert – ich werde mich heuer aber hauptsächlich auf die Challenge-Serie konzentrieren und mein Hauptrennen für 2018 wird definitiv die Langdistanz der Challenge in Roth sein! 🙂

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei allem was ihr so für das neue Jahr geplant habt!

Eure, Bianca

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Bild: 3athlon.be

Rennbericht: Ironman Arizona

Veröffentlicht: 29. November 2017 in NEWS

Die Saison ging mit dem Ironman Arizona nun für mich zu Ende. Nach meinem Sturz, 2 Tage vor dem eigentlich geplanten Saisonabschluß beim Ironman in Italien, wollte ich meine gute Form nicht einfach so stehen lassen und entschied mich noch für einen Start beim Ironman in Arizona.

Meine Vorbereitungen liefen sehr vielversprechend und ich habe hart für das Rennen trainiert. Ich reiste nur 3 Tage vor dem Rennen nach Arizona und blieb in der MEZ Zeit um nicht in den Jetlag zu fallen. Der Plan war gut aber ich habe die Temperaturen etwas unterschätzt.

Beim Schwimmen war alles im grünen Bereich und ich kam nicht weit hinter der Spitze und den Verfolgern aus dem Wasser.

Auf dem Rad habe ich mir das Tempo gut eingeteilt (es waren 3 Runden à 60km zu absolvieren) wobei ich jede Runde schneller fahren wollte. Ich fühlte mich anfangs richtig gut, habe mich extra noch etwas zurückgehalten und wollte gegen Schluss nochmals aufdrehen. Leider kam es bei etwa Kilometer 140 zu einem Sturz und eine Agegroupathletin hängte bei meinem Lenker ein und es kam zu einer kleinen Massenkarambolage (auf der dritten Runde waren einfach extrem viele Athleten auf der Strecke). Ab diesem Zeitpunkt lief dann irgendwie nicht mehr alles wie am Schnürchen und ich verlor total meinen Rhythmus.

Mein Plan war es dann, einen schnellen Marathon zu laufen. Da das Training beim Laufen doch richtig gut lief und ich wusste, dass ein 3:10 Std. Marathon wie 2015 in Chattanooga in mir steckt! Leider gefiel das meinem Körper nicht und ich bemerkte gleich von Anfang an, dass ich das Tempo niemals durchlaufen kann. Bei allem Bemühen, es ging einfach nicht. Nicht nur die Temperaturumstellung (von 0°C und Schnee in die Wüste mit 30°C genau am Wettkampftag) auch der extreme Wadenkrampf, welcher mir eine 2-wöchige Laufpause direkt vor dem Rennen bescherte, waren der Grund für einen der härtesten Marathons die ich bis jetzt gelaufen bin. Dank meinem Supporterteam (meiner Mama und meinem mega Homestay Mary!) kämpfte ich mich aber trotzdem irgendwie durch und erreicht das Ziel schlussendlich als 8te Dame in einem doch sehr starken Starterfeld.

Wer mich kennt, weiss, dass ich damit natürlich nicht super happy bin.  Ich werde aber dafür kämpfen, dass wieder Tage kommen, an denen es richtig gut läuft und ich auch mit mir zufrieden bin 😉

Insgesamt bin ich aber durchaus zufrieden mit meiner Saison heuer! Jetzt freue ich mich auf eine paar sehr ruhige Wochen rundum den Sport und gehe Skifahren, treffe mich mit Freunden, gehe Shoppen oder mach‘ einfach mal das, worauf ich gerade Lust und Laune habe 🙂

Ich möchte mich bei all‘ meinen Sponsoren für die Unterstützung für das Jahr 2017 bedanken – da kann man nicht oft genug Danke sagen, denn ohne euch wäre das alles einfach nicht möglich! Herzlichen DANK dafür!!

Ich wünsche euch allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

Eure Bianca